16.01.2019 13:19

Darum sind Euro und Pfund stabil

Nach Brexit-Abstimmung: Darum sind Euro und Pfund stabil | Nachricht | finanzen.net
Nach Brexit-Abstimmung
Folgen
Der Euro hat sich am Mittwoch ebenso wie das britische Pfund nur leicht bewegt.
Werbung
Gegen Mittag kostete ein Euro 1,1390 US-Dollar und damit etwas weniger als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1424 Dollar festgesetzt. Die Türkische Lira legte dagegen spürbar zu.
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Reaktionen am Devisenmarkt auf das vom britischen Parlament abgelehnte Austrittsabkommen Großbritanniens aus der EU fielen verhalten aus. Das britische Pfund wie der Euro reagierten kaum. Mit der Ablehnung des von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Vertrags hatten die Anleger gerechnet.

Chefökonom Alexander Krüger vom Bankhaus Lampe hält einen geregelten Brexit noch immer für möglich. "Die Regierung dürfte nun einen späteren Austrittstermin beantragen und vor allem auf eine Lösung des Grenzproblems auf der irischen Insel dringen", schätzt Krüger.

Analyst Dirk Clench von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hält sowohl einen ungeregelten Brexit als auch einen Rücktritt vom Brexit für denkbar. "Aufgrund des derzeitigen Chaos ist es das Naheliegendste, den Austrittstermin zu verschieben, um Zeit zu gewinnen." Zunächst muss sich May jedoch am Mittwochabend einem Misstrauensvotum stellen.

Etwa ein Prozent zum US-Dollar legte die türkische Lira zu. Händler erklärten dies mit der Zinsentscheidung der türkischen Notenbank. Die Zentralbank hält an ihrem hohen Leitzins vom 24 Prozent fest, obwohl die hohe Inflation in den vergangenen Monaten etwas zurückgegangen war.

Zuletzt gab es neue Spannungen zwischen der Türkei und den USA wegen der Kurden in Nordsyrien. Während die Türkei offenbar eine militärische Operation im Norden Syriens vorbereitet, bestehen die USA auf die Unversehrtheit ihrer Verbündeten im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS).

/bgf/elm/zb

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Marques / Shutterstock.com, Joachim Wendler / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,2143-0,0026
-0,21
Japanischer Yen132,0400-0,0750
-0,06
Pfundkurs0,8592-0,0105
-1,20
Schweizer Franken1,0935-0,0025
-0,22
Russischer Rubel90,26120,5642
0,63
Bitcoin45174,1289-2690,1211
-5,62
Chinesischer Yuan7,7920-0,0360
-0,46

Heute im Fokus

DAX schließt stabil -- US-Börsen rot -- BioNTech mit Umsatz- und Gewinnsprung -- TRATON steigert Auftragseingang -- Ethereum mit Rekord, Dogecoin bricht ein -- Carl Zeiss Meditec im Fokus

Milliardenklage gegen Deutsche Bank in Malaysia. Ford ruft mehr als 660.000 Autos in Nordamerika zurück. Volkswagen Financial erwartet 2021 weiter stabilen Gewinn. Delivery Hero, Infineon, SAP & Co.: Techwerte schwach - Zinssorgen wieder da. Sentix: Deutsche Konjunkturerwartungen klettern auf Allzeithoch. Impfstoff von Johnson & Johnson künftig wohl vor allem für Menschen ab 60.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Die dritte Corona-Welle scheint gebrochen. Sollten nun schnell Lockerungen folgen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln