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21.01.2020 19:05

Tesla-Tuning für 50.000 US-Dollar - Enthusiasten schwören auf die Modifizierung

Elektroauto auf Steroiden: Tesla-Tuning für 50.000 US-Dollar - Enthusiasten schwören auf die Modifizierung | Nachricht | finanzen.net
Elektroauto auf Steroiden
Für Tesla-Enthusiasten bietet die Tuning-Werkstatt Unplugged Performance aus Kalifornien performancesteigernde Modifizierungen für mehrere Tesla-Modelle an. Besitzer eines Model S lassen sich den Umbau auch schon mal 50.000 US-Dollar kosten.

Tesla Model S-Tuning-Upgrade

Der Tesla Model S kann sich durchaus zu den schnellsten Straßenwagen der Welt zählen, in 2,4 Sekunden beschleunigt der Wagen von Null auf 60 Meilen pro Stunde, was umgerechnet 96,56 Kilometern pro Stunde entspricht. Eine Beschleunigung, mit welcher der Model S einem Porsche Turbo S oder Lamborghini Huracán um eine halbe Sekunde davonfahren würde.

Doch manch einem Model S-Besitzer ist die standardmäßige Ausstattung des Elektroautos nicht ausreichend. Für jene Tesla-Piloten bietet die in Hawthorne, Kalifornien, ansässige Tuning-Werkstatt Unplugged Performance ein 50.000 US-Dollar-Modifizierungspaket, welches die Performance des Tesla spürbar verbessern soll.

Mitbegründer des Unternehmens Ben Schaffer kommentierte im Interview mit Bloomberg das Geschäftsmodell seiner Werkstatt wie folgt: "Nicht nur Besitzer eines BMW M3 sollten die Möglichkeit haben, auf der Rennstrecke schnelle Runden hinzulegen und dabei cool auszusehen". Schaffer ergänzt: "Unser Tesla kann sie zudem auf dem Rundkurs schlagen und sieht dabei auch noch gut aus".

Mit Tesla-Tuning Japan erobern

Unplugged Performance existiert bereits seit sechs Jahren, zuvor beschäftigte sich das Unternehmen um Schaffer mit dem Tuning von japanischen Autos wie dem Nissan GT-R, bevor es sich auf Elektroautos und speziell Tesla konzentrierte.

Seither konnte sich die Tuning-Werkstatt als die populärste der Elektroautoszene etablieren und organisiert mittlerweile mit dem Tesla Corsa sogar eine Art Messe für Tesla-Enthusiasten, bei welchem sie ihre Fahrkünste auf der Rennstrecke messen können.

Während des Interviews mit Bloomberg war Schaffer auf dem Weg nach Tokyo, um dort modifizierte amerikanische Elektroautos dem asiatischen Tuningmarkt näherzubringen. Ein ambitioniertes Unterfangen, zieht man in Betracht, dass selbst Serienmodelle von Tesla in Japan bisher nicht weit verbreitet sind.

So gestaltet sich die Tesla-Modifizierung

Hinsichtlich des Tuningprozesses beziehungsweise des Umfangs des Tunings unterscheidet sich die Modifizierung des Tesla grundlegend gegenüber dem Tuning eines normal betriebenen Fahrzeuges. Denn das Modifizieren des Tesla beinhaltet keine Verbesserung des Elektroantriebs oder leistungssteigernde Softwareeinstellungen.

Vielmehr wird die Karosserie des Tesla auf Aerodynamik getrimmt, zudem wird das Gesamtgewicht so stark wie möglich reduziert. "Es geht nicht darum, die Performance des Elektromotors zu steigern - vielmehr soll das Fahrerlebnis verbessert werden", erklärt Kevin Lee, dessen Tesla Model S P100 in einem viermonatigen Prozess von Unplugged Performance umgebaut wurde, im Gespräch mit Bloomberg.

Die Tuning-Werkstatt verpasste Lees Tesla eine umfängliche Karosseriemodifizierung. Dies inkludierte 19 Carbon Faserplatten, Michelin Sportreifen mit Leichtmetallfelgen und Radmuttern aus Titan. Zusätzlich wurde das Fahrzeug tiefer gelegt, bekam ein Luftfedersystem und wurde mit Keramikbremsen ausgestattet.

Um den neuen Look abzurunden, wurde das Interieur neu mit Alcantara Leder bezogen und das Exterieur in samt weiß foliert.

Was Lee für speziell seinen Umbau gezahlt hat ist nicht bekannt, doch sollte man sich für die Komplettmodifizierung von Unplugged Performance entscheiden, werden hierfür 50.000 US-Dollar fällig.

Henry Ely / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: betto rodrigues / Shutterstock.com

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