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12.11.2016 07:00

Lebensversicherer stoppt strittige Briefe

Euro am Sonntag-Meldung: Lebensversicherer stoppt strittige Briefe | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Meldung
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Altersvorsorge » Gothaer hatte Kunden eine vorzeitige Kündigung nahegelegt - und fürchtet nun Imageschäden.
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von Martin Reim, €uro am Sonntag

Die Gothaer, einer der größten deutschen Lebensversicherer, hat umstrittene Schreiben an Kunden gestoppt. Man habe die Aussendungen "vorerst ausgesetzt", sagte eine Sprecherin.


Der Versicherer hatte Kunden seit Anfang Oktober massenweise vorgeschlagen, ihre Verträge zu kündigen. Verbraucherschützer raten von einer vorschnellen Kündigung ab und vermuten, dass die Gothaer hoch verzinste Verträge loswerden will. Manche Kontrakte haben einen Garantiezins von vier Prozent - so viel ist an den Finanzmärkten derzeit bei Weitem nicht zu erzielen. Die Aktion war sogar Teil einer Titelgeschichte in der "Bild"-Zeitung.


Nun sagte die Sprecherin, man wolle vermeiden, "dass bei einzelnen Kunden, Vertriebspartnern und Presse ein falscher Eindruck entsteht". Die Gothaer bekenne sich zu ihren Altverträgen und Altkunden. Die Sprecherin ließ offen, wie viele Schreiben verschickt wurden. Es war den sogenannten Standmitteilungen beigelegt, mit denen Lebensversicherte einmal pro Jahr ihre Finanzdaten erfahren.

Die Gothaer liegt auf Platz 20 der größten Lebensversicherer Deutschlands. Ein ähnlich großer Anbieter, die Neue Leben, war zuvor ins Kreuzfeuer geraten. Er hatte 30.000 Kunden eine Kündigung ­nahegelegt. Die Neue Leben gehört zum Talanx-Konzern. Zwei weitere Talanx-Töchter, HDI und Targo, hatten Briefe ähnlichen Inhalts in geringerer Stückzahl verschickt.


Unterdessen dementierte ein Sprecher des Versicherungskonzerns Generali eine Meldung des Wirtschaftsportals manager-magazin.de, auch sein Haus habe solche Briefe verschickt. Vielmehr gebe es bei der Generali Lebensversicherung ein Pilotprojekt mit persönlicher Beratung, in dem rund 1000 Kunden "die Möglichkeit zur Nutzung ihrer Lebensversicherung" aufgezeigt werde. Unter anderem gehe es um einen möglicherweise veränderten Kapitalbedarf.
Bildquellen: andrea crisante / Shutterstock.com, ollyy / Shutterstock.com

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