finanzen.net
07.12.2018 07:19
Bewerten
(0)

Ölländer loten Kürzungen aus - Was sagt Nicht-OPEC-Mitglied Russland?

Ergebnis offen: Ölländer loten Kürzungen aus - Was sagt Nicht-OPEC-Mitglied Russland? | Nachricht | finanzen.net
Ergebnis offen
DRUCKEN
Die Spekulationen an den Ölmärkten gehen in eine neue Runde: Nachdem die im Ölkartell OPEC organisierten Länder über die Ergebnisse ihrer Beratungen geschwiegen haben, sind am Freitag alle Augen auf das Treffen mit den kooperierenden Nicht-OPEC-Staaten wie Russland ("OPEC+") in Wien gerichtet.
Es gilt weiter als offen, ob es zu den von allen Experten erwarteten Förderkürzungen kommt. Durch ein Produktionslimit soll der zuletzt stark gefallene Ölpreis wieder stabilisiert werden. Entscheidend wird vor allem sein, ob Russland einer gedrosselten Ölförderung bereit ist.
Anzeige
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
80,6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die OPEC ist zuletzt unter Druck geraten, weil der Ölpreis von Anfang Oktober bis Anfang Dezember von mehr als 85 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) auf weniger als 60 Dollar abgestürzt ist. Experten waren daher vor dem Ministertreffen am Donnerstag davon ausgegangen, dass sich die 15 OPEC-Staaten auf eine kräftige Produktionskürzung von einer Million Barrel Öl am Tag und mehr verständigen würden. Angesichts fehlender offizieller Beschlüsse sank der Ölpreis aber weiter.

Die Verhandlungen am Freitag könnten unter anderem schwierig werden, weil die beiden Schwergewichte Russland und Saudi-Arabien sehr unterschiedliche Vorstellungen von einem akzeptablen Ölpreis haben. Analyst Jan Edelmann von der HSH Nordbank erklärte, dass Russland vor allem wenig Bewegung beim Preis wolle und aus russischer Sicht rund 60 Dollar komfortabel seien. Saudi-Arabien peilt derweil bis zu 80 Dollar an.

Am Donnerstagabend kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent weniger als 60 US-Dollar. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel über den Tag von fast 53 auf zwischenzeitlich unter 51 Dollar.

Die 15 OPEC-Staaten produzierten im Oktober nach eigenen Angaben gemeinsam fast 33 Millionen Barrel Öl am Tag - und damit rund ein Drittel der weltweiten Rohölproduktion. Der Bedarf liegt laut der Internationalen Energieagentur für 2019 aber nur bei 31,3 Millionen Barrel OPEC-Öl täglich./nif/DP/zb

WIEN (dpa-AFX)

Bildquellen: ALEXANDER KLEIN/AFP/Getty Images, Bloomberg, James Jones Jr / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
  • Alle
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Risiko in volatilen Marktphasen managen

Wie betreuen Sie in unruhigen Marktphasen erfolgreich Ihre Positionen im Portfolio? Das erklären die Investment-Profis Martin Goersch und Sebastian Steyer am Montag ab 18 Uhr.
Jetzt kostenlos anmelden!

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.238,03-0,40
-0,03%
Kupferpreis6.103,85-92,15
-1,49%
Ölpreis (WTI)51,380,15
0,29%
Silberpreis14,590,01
0,09%
Super Benzin1,41-0,00
-0,21%
Weizenpreis206,50-0,75
-0,36%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX deutlich leichter -- Wall Street im Minus -- China setzt Zölle auf Autoimporte aus den USA aus -- Scout24 prüft wohl Börsenrückzug -- Merck & Co, LEONI, Apple, ISRA VISION im Fokus

Italienische Zentralbank stutzt Wachstumsprognose für 2018. Wirtschaftsminister Altmaier erwartet 2019 keinen Konjunktureinbruch. Briten sollen künftig sieben Euro für visafreie Reisen in EU zahlen. Südzucker-Tochter CropEnergies erhöht die Prognose. Ausblick treibt die Anleger von Dr. Hönle in die Flucht. BMW-, VW- und Daimler-Aktien unter Druck infolge schwacher EU-Absatzzahlen. Bundesbank senkt BIP-Prognosen und sieht weiter Hochkonjunktur.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Die Bahn hat den Fernverkehr am Montag wegen eines Warnstreiks bundesweit eingestellt. Haben Sie Verständnis für das Verhalten der Gewerkschaft EVG?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Saint-Gobain S.A. (Compagnie de Saint-Gobain)872087
Deutsche Bank AG514000
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)578560
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
Amazon906866
Allianz840400
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BASFBASF11
BMW AG519000
E.ON SEENAG99
adidas AGA1EWWW
CommerzbankCBK100