15.08.2022 17:19

Ölpreise geben weiter deutlich nach - die Gründe

Konjunkturdaten belasten: Ölpreise geben weiter deutlich nach - die Gründe | Nachricht | finanzen.net
Konjunkturdaten belasten
Folgen
Die Ölpreise sind am Montag deutlich gefallen.
Werbung
Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 94,11 US-Dollar. Das waren 4,00 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung fiel um 3,90 Dollar auf 88,20 Dollar.
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln (schon ab 100 €)
Nutzen Sie Kursschwankungen bei Öl, Gold und anderen Roh­stoffen mit attraktiven Hebeln und kleinen Spreads! Mit nur 100 Euro können Sie mit dem Handeln beginnen und mit Hebel z. B. von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren.
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Schwache Konjunkturdaten aus China schürten die Erwartung, dass die Nachfrage nach Öl in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt schwächeln könnte. So verlangsamte sich das Wachstum der Einzelhandelsumsätze im Juli im Vergleich zum Vorjahr überraschend. Auch die chinesische Industrieproduktion verlor unerwartet an Schwung.

Die Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran belasteten die Ölpreise zusätzlich. Der Iran will in den Verhandlungen den Vermittlern bis Mitternacht (Ortszeit Teheran/21.30 MESZ) antworten. Dies sagte Irans Außenminister Hussein Amirabdollahian am Montag in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Demnach gebe es noch drei Punkte, die diskutiert werden müssten. Sollte es eine Einigung geben und die Sanktionen gelockert werden, würde mehr iranisches Rohöl für den Weltmarkt zur Verfügung stehen, was entsprechend den Preis drücken dürfte.

Die Ölpreise befinden sich derzeit auf einem Niveau wie kurz vor dem Kriegsbeginn in der Ukraine am 24. Februar. Angesichts der Sanktionen gegen das Ölförderland Russland waren die Preise danach deutlich gestiegen. Zuletzt lasteten wachsende Rezessionssorgen auf den Ölpreisen.

/jsl/he

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: William Potter / Shutterstock.com, Anton Watman / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
    1
  • Alle
    7
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für einen Rohstoff erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten, die sich im Speziellen mit diesem Rohstoff befassen

Alle: Alle Nachrichten, die diesen Rohstoff betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Rohstoffe betreffen

mehr News
Werbung
Werbung

Rohstoff Radar

powered by

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.638,4016,28
1,00%
Kupferpreis7.448,653,00
0,04%
Ölpreis (WTI)77,651,30
1,70%
Silberpreis18,720,36
1,96%
Super Benzin1,89-0,01
-0,37%
Weizenpreis343,75-2,25
-0,65%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

Stabilisierungsversuch: DAX startet freundlich -- Asiens Börsen uneinheitlich -- KWS Saat erwartet weiteres Wachstum -- GSW soll nach Übernahme von der Börse genommen werden

VERBIO schließt Geschäftsjahr mit Rekordwerten ab. Jungheinrich-Aufsichtsratschef Frey geht im kommenden Jahr. Volkswagen-Betriebsratsversammlung über Zukunft des Werkes Kassel. Betriebsratschef von Daimler Truck sorgt sich um Industriestandort. Heizen in Deutschland wird deutlich teurer. Deutsche Teslas mit Bestnoten bei der Qualität. Tether muss Finanzdokumente vor Gericht vorlegen.

Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Sollte Deutschland Kampfpanzer und weitere schwere Waffen an die Ukraine zu liefern

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln