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15.08.2019 12:00
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Inline-Optionsscheine: Da geht die Post ab

Euro am Sonntag-Zerti-Tipp: Inline-Optionsscheine: Da geht die Post ab | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-Tipp
Mit den spekulativen Papieren können risikobereite Anleger auch in seitwärts laufenden Märkte hohe Gewinne erzielen.
€uro am Sonntag
von Gian Hessami, Euro am Sonntag

Rauf, runter, rauf, runter - zuletzt ging es am deutschen Aktienmarkt hin und her. Wer etwa Mitte April per Indexzer­tifikat oder Indexfonds in den DAX investierte, hat damit bis Ende Juli keine nennenswerten Gewinne oder Verluste erwirtschaftet.

Für risikobereite Anleger, die in solchen Phasen hohe Renditen erzielen wollen, bieten sich Inline-Optionsscheine an. Deren Funktionsweise ist simpel: Sie verfügen über eine untere und eine obere Barriere. Berührt der Basiswert, etwa eine Aktie oder ein Index, keine dieser beiden Kursmarken, erhalten Anleger zur Fälligkeit exakt zehn Euro ausgezahlt.

So lassen sich die möglichen Renditen vorab ausrechnen. Kostet zum Beispiel ein Inliner fünf Euro, beträgt die Rendite im Erfolgsfall 100 Prozent. Der Haken: Geht die Wette nicht auf und eine der beiden Barrieren reißt, ist der komplette Kapitaleinsatz verloren.

Grundsätzlich gilt: Je günstiger der Inline-Optionsschein, desto riskanter ist das Investment. Die Barrieren sollten nicht zu nah am aktuellen Kurs des Basiswerts liegen. Weiterhin können Anleger das Risiko durch die Wahl eines kurzen Anlagezeitraums verkleinern.

DAX-Korridor festlegen


Wer glaubt, dass der DAX (aktuell: 11.930 Punkte) bis zum 20. September 2019 die untere Barriere von 11.300 und die obere Barriere von 13.900 Punkten nicht berührt, für den könnte der Schein der Société Générale (ISIN: DE 000 SR0 GC6 8) interessant sein. Das Papier kostet derzeit 7,20 Euro. Geht die Strategie auf, dann erwirtschaftet das Investment eine Rendite von rund 39 Prozent.

Je nach Risikoneigung können Anleger sich Papiere mit anderen Barrieren und Laufzeiten aussuchen. Eine weitere Möglichkeit, das Risiko zu mindern, ist, auf einen schwankungsarmen Basiswert zu setzen. Ein Wert mit geringer Volatilität ist beispielsweise die Aktie der Deutschen Post. Der Logistikkonzern erhöhte im Juli das Porto, wodurch der Umsatz um einen dreistelligen Millionen­betrag zulegen dürfte. Die Aktie befindet sich derzeit in ruhigem Fahrwasser.

Sie notiert aktuell bei rund 28,35 Euro. Hier könnte ein Inliner der Société Générale (DE 000 SR2 WUZ 3) infrage kommen, der bis Mitte Oktober 2019 läuft. Die untere Barriere liegt bei 26 Euro und die obere Barriere bei 38 Euro.

Das Papier kostet 7,55 Euro. Bleiben die beiden Kursmarken unberührt, springt eine Rendite von 32,5 Prozent heraus.

Anleger sollten die Entwicklung des jeweiligen Basiswerts stets im Blick haben. Die Scheine können sie auch bereits vor Fälligkeit verkaufen - etwa um einen Totalverlust zu vermeiden, wenn sich die Markterwartung nicht erfüllt.







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Bildquellen: Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com, Lukassek / Shutterstock.com
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