06.10.2020 06:10

Lufthansa fordert mehr Förderung für synthetische Treibstoffe

"Ganz großes Thema": Lufthansa fordert mehr Förderung für synthetische Treibstoffe | Nachricht | finanzen.net
"Ganz großes Thema"
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Um das Fliegen weniger klimaschädlich zu machen, hofft die Lufthansa verstärkt auf synthetische Treibstoffe.
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Das sei "das ganz große Thema", sagte Chef Carsten Spohr beim Tag der Deutschen Industrie des Bundesverbands der Deutschen Industrie. "Synthetische Treibstoffe brauchen wir dringend." Er forderte "Initiativen zwischen der Wirtschaft und der Politik, um das in Gang zu bringen".

Mit synthetischen Kraftstoffen könne der CO2-Ausstoß von Flugzeugen "in den nächsten Jahrzehnten" reduziert werden, betonte Spohr. Der "übernächste Schritt" seien dann Wasserstoff-Antriebe für die Mitte des Jahrhunderts. Das Bundesumweltministerium bereitet gerade einen Gesetzentwurf vor, der Airlines verpflichtet, bis 2030 rund 2 Prozent an Erneuerbaren-Kraftstoffen einzusetzen. Wasserstoff wiederum wird in der Nationalen Wasserstoffstrategie als möglicher alternativer Energieträger in der Luftfahrt diskutiert.

Kurzfristig setzt die Lufthansa aber auf bessere Maschinen. Dazu sei das Unternehmen mit der Bundesregierung im Gespräch, wie aus der für die Flottenerneuerung vorgesehenen Milliarde Euro Investitionen in neue Flugzeuge getätigt werden könnten. Dies würde nicht nur dem Flugzeugbauer Airbus, den vielen Zulieferern und der Lufthansa selbst helfen, sondern "auch der Umwelt, weil jedes Flugzeug rund 25 Prozent weniger CO2-Ausstoß hat und bis zu 50 Prozent weniger Lärm", so der CEO. "Wir werden auch bei dem Thema mit der Politik reden müssen."

Neben dem klimafreundlichen Umbau und der Digitalisierung hat die Airline auch mit den Ausfällen in der Corona-Krise zu kämpfen. Nach Angaben von Spohr verliert die Lufthansa alle 90 Minuten ungefähr 1 Million Euro. Das Ziel einer Flugzeug-Auslastung von 50 Prozent sei weiterhin "absolut nicht absehbar", so der CEO. "Jetzt bin ich froh, wenn wir 25 Prozent im Winter bekommen. Das wird dauern."

BERLIN (Dow Jones)

Bildquellen: Jorg Hackemann / Shutterstock.com

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