Streit um Grönland

Aktien von Rheinmetall, RENK, HENSOLDT und TKMS: Rüstungswerte von Trumps Kehrtwende belastet

22.01.26 09:59 Uhr

Rheinmetall, RENK, HENSOLDT und TKMS im Fokus: Rüstungsaktien nach Trumps Zollwende unter Druck | finanzen.net

Im europäischen Rüstungssektor hat die am Gesamtmarkt spürbare Erleichterung über Donald Trumps Kehrtwende in der Grönland-Frage am Donnerstag belastet.

Werte in diesem Artikel
Aktien

85,70 EUR -1,15 EUR -1,32%

58,88 EUR -0,59 EUR -0,99%

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98,30 EUR -0,55 EUR -0,56%

Die Titel von Rheinmetall erreichten mit einem Abschlag von 2,3 Prozent ihr niedrigstes Niveau seit etwa zwei Wochen. Im MDAX gaben HENSOLDT, RENK und TKMS zunächst auch deutlich nach, reduzierten aber ihre Verluste auf 0,4 bis 1,6 Prozent.

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Aktien aus dem Rüstungssektor hatten bis Montag noch davon profitiert, dass US-Präsident Trump im Streit um Grönland zunächst auch militärische Mittel nicht ausgeschlossen hatte. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kam es am Vortag aber zu einem überraschenden Kurswechsel. Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte hatten sich auf einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung verständigt.

Die ING Bank schrieb, die Entwicklungen trügen in puncto geopolitische Risiken zu einer Deeskalation bei. "Obwohl noch unklar ist, welche Zugeständnisse die USA genau erhalten werden, scheinen diese im Vergleich zu Trumps jüngsten Forderungen nach vollständiger und totaler Kontrolle über Grönland deutlich reduziert worden zu sein", schrieb der Marktbeobachter Jim Reid von der Deutschen Bank.

Die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs gehen derweil an gleich zwei Orten in die nächste Runde. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos will sich Trump am Donnerstag mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj treffen. Aus Kiew gab es aber zunächst keine Bestätigung für eine Anreise Selenskyjs. Darüber hinaus wird in Moskau der US-Sondergesandte Steve Witkoff nach mehreren Gesprächen zwischen Amerikanern, Europäern und Ukrainern erneut bei Kremlchef Wladimir Putin erwartet.

/tih/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

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Bildquellen: Postmodern Studio / Shutterstock.com, Tobias Arhelger / Shutterstock.com

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DatumRatingAnalyst
21.01.2026Rheinmetall OverweightBarclays Capital
20.01.2026Rheinmetall OutperformBernstein Research
15.01.2026Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
13.01.2026Rheinmetall BuyDeutsche Bank AG
12.01.2026Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
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21.01.2026Rheinmetall OverweightBarclays Capital
20.01.2026Rheinmetall OutperformBernstein Research
15.01.2026Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
13.01.2026Rheinmetall BuyDeutsche Bank AG
12.01.2026Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
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24.11.2025Rheinmetall Market-PerformBernstein Research
19.11.2025Rheinmetall HoldWarburg Research
19.11.2025Rheinmetall Market-PerformBernstein Research
11.11.2025Rheinmetall Market-PerformBernstein Research
06.11.2025Rheinmetall Market-PerformBernstein Research
DatumRatingAnalyst
14.06.2019Rheinmetall ReduceOddo BHF
25.01.2017Rheinmetall SellDeutsche Bank AG
06.11.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
12.08.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
01.06.2015Rheinmetall verkaufenCredit Suisse Group

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