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04.11.2021 16:16

Brenntag-Aktie fällt dennoch: Brenntag steigert Umsatz und Gewinn überraschend kräftig

Ausblick bestätigt: Brenntag-Aktie fällt dennoch: Brenntag steigert Umsatz und Gewinn überraschend kräftig | Nachricht | finanzen.net
Ausblick bestätigt
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Brenntag hat dank einer starken Entwicklung im Geschäftsfeld Spezialchemikalien im dritten Quartal sowohl den Umsatz als auch den Gewinn deutlich gesteigert und die Markterwartungen übertroffen.
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Rückenwind erhielt der Chemikalienhändler außerdem vom Geschäftsbereich Brenntag Essentials. Den im September zum zweiten Mal erhöhten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte der seit Kurzem im DAX notierte Konzern.

Der Umsatz stieg laut Mitteilung um 30 Prozent auf 3,74 Milliarden Euro. Der Rohertrag, definiert als Umsatzerlös abzüglich Wareneinsatz, kletterte um ein Viertel auf 862 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 30 Prozent auf 343 Millionen Euro, der auf die Aktionäre entfallende Konzerngewinn um rund ein Drittel auf 157,4 Millionen Euro. Je Aktie verdiente der Essener Konzern 1,02 (Vorjahr: 0,76) Euro.

Analysten hatten im Konsens mit einem operativen EBITDA von 337 Millionen, einem Umsatz von 3,413 Milliarden und einem Rohertrag von 823 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich wurden nur 150 Millionen Euro erwartet.

Für das Gesamtjahr 2021 erwartet Brenntag weiter ein operatives EBITDA in einer Bandbreite von 1,26 Milliarden bis 1,32 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr waren es 1,06 Milliarden Euro.

Steigende Kosten und Personalie überschatten Brenntag-Zahlen

Sorgen um die künftige Geschäftsentwicklung haben am Donnerstag die bislang gut gelaufenen Aktien von Brenntag ausgebremst. So büßten die Papiere des Chemikalienhändlers trotz erfreulicher Quartalszahlen zuletzt 2,24 Prozent auf 82,90 Euro ein und zählten damit zu den schwächsten Werten im DAX. Der rekordhohe deutsche Leitindex hingegen legte zuletzt etwas zu.

Wie die jüngsten Quartalszahlen zeigen, geben aktuell zwar eine hohe Nachfrage und der im vergangenen Jahr eingeleitete Sparkurs dem Chemikalienhändler weiter Auftrieb. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie der Umsatz übertrafen die Erwartungen der Experten aber nur leicht.

Insgesamt habe das dritte Quartal keine wirklichen Überraschungen gebracht, schrieb Analyst Christian Obst von der Baader Bank. Für den Aktienkurs stellten die Zahlen somit keinen Impulsgeber dar.

Wenig begeistert zeigte sich auch Analyst Chetan Udeshi von der US-Investmentbank JPMorgan. Insgesamt habe Brenntag zwar starke Ergebnisse vorgelegt, allerdings werde die Ergebnisentwicklung durch höher als erwartete Kosten gebremst. Dadurch habe der Chemikalienhändler die Markterwartung im Vergleich zum wichtigen Wettbewerber Univar nur moderat übertroffen.

Nach Ansicht von Analystin Suhasini Varanasi von der US-Investmentbank Goldman Sachs könnte der für 2022 angekündigte Rücktritt des Finanzvorstands einige Marktsorgen entfachen. Der Schritt erfolge inmitten der Umsetzung des aktuellen Tranformationsprogramms.

Die Goldman-Sachs-Expertin wies auch auf Aussagen von Brenntag hin, wonach erneute, strenge Lockdown-Maßnahmen im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie insbesondere die Geschäfte in der Region Asien Pazifik beeinträchtigt hätten. Als Belastung hinzu kämen branchenweite Lieferkettenprobleme und steigende Energiepreise in Europa. Diese Faktoren könnten sich auch im Schlussquartal negativ auswirken.

Derweil haben sich die Aktien von Brenntag im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von 29 Prozent recht gut geschlagen. Der Dax hat in diesem Zeitraum nur 17 Prozent gewonnen.

Das Chartbild aber hat sich durch den Kursrutsch am Donnerstag deutlich eingetrübt. Die Aktien notieren nun unter den 21- und den 50-Tage-Durchschnittslinien, die den kurz- beziehungsweise mittelfristigen Trend beschreiben. Auf lange Sicht aber erweist sich die viel beachtete 200-Tage-Linie bereits seit Monaten als gute Unterstützung, auch wenn der Aktienkurs zuletzt wieder etwas näher an diese Kurve herangerückt ist.

FRANKFURT (Dow Jones / dpa-AFX)

Bildquellen: Brenntag

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