Apple-Aktie verliert: EU stoppt strengere Maps- und Ads-Regulierung

Die Europäische Kommission (EU) stuft Apple Maps und Apple Ads nicht als "Gatekeeper" unter dem Digital Markets Act (DMA) ein und verweist zur Begründung auf eine zu geringe Nutzung in der EU.
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Diese Funktionen stellten kein wichtiges Zugangstor (Gateway) für Unternehmen zur Erreichung der Endnutzer dar, teilte die EU-Kommission mit. Sie hatte zuvor geprüft, ob Apple Maps und Apple Ads als Gatekeeper eingestuft und damit strengeren Regulierungen unterworfen werden sollen.
"Diese Bewertung basiert auf einer Reihe von Überlegungen, darunter die Tatsache, dass Apple Maps in der EU eine relativ geringe Gesamtnutzungsrate aufweist und dass Apple Ads im Online-Werbesektor in der EU nur über eine sehr begrenzte Reichweite verfügt", begründete die Kommission weiter.
Mit dem DMA will die EU die Macht großer Technologiekonzerne eindämmen und gleichzeitig den Wettbewerb stärken. Als Gatekeeper gelten Dienste mit mehr als 45 Millionen monatlich aktiven Nutzern. Apple hatte formelle Einwände eingereicht und argumentiert, dass die Kriterien nicht anwendbar sein sollten. Eine Gatekeeper-Bezeichnung für Apple Ads hätte deutliche Folgen gehabt. So hätte Apple wohl Beschränkungen lockern und eine Interoperabilität für Drittanbieter-Werbenetzwerke bereitstellen müssen.
"Wir begrüßen die Entscheidungen der Europäischen Kommission zu Apple Maps und Apple Ads. Diese Dienste stehen in Europa in erheblichem Wettbewerb, und wir freuen uns, dass die Kommission anerkannt hat, dass sie die Kriterien für eine Benennung unter dem DMA nicht erfüllen. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, in der gesamten EU unglaubliche Dienste und Erlebnisse mit bestem Datenschutz und höchster Sicherheit anzubieten", erklärte Apple.
Im NASDAQ-Handel notiert die Apple-Aktie zeitweise 0,41 Prozent schwächer bei 275,34 US-Dollar.
DJG/DJN/cbr/brb
DOW JONES
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