WACKER CHEMIE mit Verlust im 1. Quartal - Ausblick bestätigt - Aktie dreht ins Minus

WACKER CHEMIE hat im ersten Quartal dank höherer Preise bei Chemieprodukten und Absatzmengen zwar etwas mehr erlöst, unter dem Strich aber einen Verlust verzeichnet.
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Grund dafür sei das weiter schwierige Geschäft mit Polysilicium und erheblich gestiegene Energiepreise. Am Ausblick für das laufende Jahr hält das Unternehmen aber fest.
Der Umsatz stieg laut Mitteilung in den drei Monaten um 1,5 Prozent auf 1,236 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis EBITDA brach dagegen um 44 Prozent auf 142 Millionen Euro ein. Analysten hatten hier mit 178 Millionen Euro deutlich mehr erwartet.
Den Nettoverlust bezifferte die WACKER CHEMIE AG auf 8 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 75,3 Millionen Euro erzielt worden war.
Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigten die Münchener. Demnach soll der Umsatz um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigen. Das EBITDA sieht WACKER CHEMIE dagegen um 10 bis 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die EBITDA-Marge dürfte "deutlich" sinken, ebenso der Jahresüberschuss.
Die WACKER CHEMIE-Aktie legte am frühen Mittag 1,57 Prozent auf 84,12 Euro zu. Am Nachmittag standen sie 1,45 Prozent höher, letztlich drehten die Papiere aber ins Minus und beendeten den Handel 1,96 Prozent tiefer bei 81,20 Euro.
FRANKFURT (Dow Jones)
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