Herausforderungen

Lufthansa kräftig im Minus: Herabstufung durch Barclays verunsichert Anleger

14.01.26 17:50 Uhr

Lufthansa-Aktie kräftig unter Druck: Barclays stuft auf "Underweight" - Nordatlantik-Risiken belasten | finanzen.net

Die Lufthansa-Aktie gerät unter Druck: Barclays stuft die Papiere auf "Underweight" herab und warnt vor Risiken auf den Nordatlantik-Routen.

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Aktien

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• Barclays stuft Lufthansa auf "Underweight" herab
• Analysten sehen Risiken bei Nordatlantik-Routen
• Flüge nach Teheran bleiben bis 28. Januar 2026 ausgesetzt

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Die  Lufthansa-Aktie stand am Dienstag deutlich unter Druck: Letztlich verlor der Anteilsschein via XETRA 5,52 Prozent auf 8,22 Euro. Belastend wirkte eine Herabstufung durch das Analysten-Haus Barclays. Die Experten sehen deutliche Herausforderungen für die deutsche Fluggesellschaft.

Barclays wird skeptisch: Warum Analysten Lufthansa kritischer sehen

Die britische Investmentbank Barclays hat in einer am 14. Januar 2026 veröffentlichten Analyse ihre Einschätzung zur Lufthansa deutlich verschärft, wie dpa-AFX berichtet. Trotz einer minimalen Anhebung des Kursziels von 7,70 auf 7,80 Euro wurde die Empfehlung von "Equal Weight" auf "Underweight" herabgestuft - ein deutliches Verkaufssignal für Investoren. Wie Barclays gemäß dpa-AFX erklärt, sieht Analyst Andrew Lobbenberg den Marktoptimismus für große Netzwerkairlines wie Lufthansa als überzogen an.

Nordatlantik-Geschäft unter Druck

Besonders kritisch betrachtet Barclays die Entwicklung auf den für Lufthansa wichtigen Nordatlantik-Routen. Diese transatlantischen Verbindungen gelten traditionell als Ertragsperle im Portfolio der Airline, stehen aber laut Analystenmeinung vor zunehmenden Herausforderungen. Lobbenberg empfiehlt Anlegern, stattdessen auf Billigflieger und spezialisierte Reisekonzerne zu setzen, da diese flexibler auf Marktveränderungen reagieren können und weniger von einzelnen Premiumstrecken abhängig sind. Die Herabstufung erfolgt in einer Phase, in der Lufthansa ohnehin mit multiplen operativen Herausforderungen kämpft.

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Iran-Flüge bleiben länger ausgesetzt

Parallel zur Analysteneinschätzung muss Lufthansa auch operative Einschränkungen hinnehmen. Aufgrund der weiterhin angespannten Sicherheitslage im Iran hat das Unternehmen am 12. Januar 2026 entschieden, alle Flüge nach Teheran bis einschließlich 28. Januar 2026 auszusetzen. Eigentlich sollten die Verbindungen nach sieben Monaten Unterbrechung bereits diesen Freitag wieder aufgenommen werden. "Die Sicherheit der Fluggäste und Crew hat für Lufthanse stets oberste Priorität", erklärte die Lufthansa in ihrer Mitteilung gemäß dpa-AFX. Das Unternehmen stehe in engem Kontakt mit den zuständigen Sicherheitsbehörden und beobachte die Lage kontinuierlich.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Jorg Hackemann / Shutterstock.com, Thomas Lohnes/Getty Images

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DatumRatingAnalyst
16.01.2026Lufthansa Market-PerformBernstein Research
15.01.2026Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
14.01.2026Lufthansa UnderweightBarclays Capital
09.01.2026Lufthansa Equal WeightBarclays Capital
07.01.2026Lufthansa Market-PerformBernstein Research
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10.12.2025Lufthansa BuyUBS AG
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15.01.2026Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
09.01.2026Lufthansa Equal WeightBarclays Capital
07.01.2026Lufthansa Market-PerformBernstein Research
06.01.2026Lufthansa Market-PerformBernstein Research
DatumRatingAnalyst
14.01.2026Lufthansa UnderweightBarclays Capital
18.11.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
12.11.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
31.10.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
30.10.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.

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