aktualisiert: 20.03.2020 21:58

DAX geht mit sattem Plus ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Minus -- Vapiano zahlungsunfähig -- Merz bleibt thyssen-Chefin -- Allianz, Siemens, OSRAM, ams im Fokus

Folgen
Kering erwartet im 1. Quartal Umsatzrückgang. TAKKT will Dividende streichen und verschiebt Hauptversammlung. Coca-Coca-Cola kann wegen Coronavirus-Pandemie die Prognose nicht halten. Internationale Zentralbanken vereinfachen Zugang zur Weltleitwährung Dollar. METRO-CEO: Hat Gespräche mit US-Lebensmittelhändler Sysco gegeben - COO geht.
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Marktentwicklung


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Der deutsche Aktienmarkt setzte am Freitag zu einer Erholung an.

Der DAX übersprang schon zum Start die magische 9.000-Punkte-Linie. Im Handelsverlauf fiel er dann zwar etwas zurück, verblieb jedoch weiterhin deutlich im Plus. Zum Handelsschluss verabschiedete er sich dann letztlich 3,7 Prozent stärker bei 8.928,94 Einheiten. Auch der TecDAX schaffte es im Laufes des Tages sich in der Gewinnzone zu halten, nachdem er schon mit einem kräftigen Zuschlag in den Tag gestartet war. Zum Börsenschluss blieb ein Zuschlag von 3,34 Prozent bei 2.349,03 Einheiten an der Kurstafel stehen.

Nachdem der deutsche Leitindex in dem seit fast vier Wochen dauernden Corona-Crash um über ein Drittel eingebrochen ist, kam es am Freitag zu einer leichten Beruhigung. So war der Volatilitätsindex in den vergangenen Tagen leicht rückläufig.

Positiv kam bei den Anlegern zudem an, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die gemeinsame Ausgabe von Anleihen durch die Euro-Länder nicht ausschließt.

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Die europäischen Börsen stabilisierten sich am Freitag weiter.

Der EuroSTOXX 50 war höher gestartet und stieg im weiteren Handelsverlauf noch kräftig an. Er ging letztlich 3,85 Prozent stärker aus dem Handel bei 2.548,50 Zählern.

Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau gab sich überzeugt, dass die umfassenden Krisenmaßnahmen der Europäischen Zentrabank (EZB) greifen werden. Und tatsächlich scheinen die billionenschweren Konjunkturhilfen von Zentralbanken und Regierungen den Anlegern nun doch allmählich Mut zu machen.

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Die US-Börsen rutschten im späten Freitagshandel deutlich ab.

Der Dow Jones eröffnete den Handel höher, drehte aber danach ins Minus und verlor 4,6 Prozent auf 19.173,98 Punkte. Der NASDAQ Composite musste ebenfalls ein dickes Minus verbuchen und rutschte um 3,8 Prozent auf 6.879,52 Zähler ab.

Die am Donnerstag eingeleitete Erholung an der Wall Street war am Freitag nach einer anfänglichen Fortsetzung in sich zusammengefallen. In einem erneut sehr volatilen Handel zum großen Verfalltag wirkten die frühen Kursgewinne bereits fragil und gingen endgültig verloren als die Nachricht über die Ticker lief, dass der Gouverneur von New York die Arbeitnehmern dazu aufgerufen hat, von nun an möglichst zuhause zu bleiben.

Dies dürfte vielen Anlegern noch einmal vor Augen geführt haben, wie prekär die Situation rund um die Coronavirus-Krise ist, und zugleich die Neigung verstärkt haben, vor dem Wochenende auf Nummer sicher zu gehen und Positionen glattzustellen.

Die diversen Maßnahmen der US-Notenbank und anderer Notenbanken zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sorgten somit nur vorübergehend für etwas Zuversicht. Unter anderem hatte die US-Notenbank am Donnerstag zusätzliche Anleihekäufe angekündigt und mehrere Ländern den Zugriff auf Dollar-Liquidität erleichtert.

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Die asiatischen Börsen legten am Freitag zu.

In Japan wird der Frühlingsanfang gefeiert, weshalb die Börse dort geschlossen blieb. Zuletzt hatte der Nikkei am Donnerstag 1,04 Prozent tiefer bei 16.552,83 Zählern geschlossen.

In China ging es aufwärts. Auf dem chinesischen Festland zog der Shanghai Composite bis Handelsschluss um 1,61 Prozent an auf 2.745,62 Punkte. In Hongkong kletterte der Hang Seng um 5,05 Prozent auf 22.805,07 Indexeinheiten.

Marktteilnehmer hielten den Kursaufschwung jedoch nur für eine technische Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste. Zwar hofft man an den Börsen, dass die vielen Hilfspakete der Regierungen und Notenbanken die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie abfedern, jedoch beeinträchtigen die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch den Konsum erheblich.

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Aareal Bank AG22,54
0,18%
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AB InBev SA-NV (Anheuser-Busch InBev)61,46
0,75%
AB InBev SA-NV (Anheuser-Busch InBev) Jahreschart
Allianz212,10
-0,31%
Allianz Jahreschart
Allianz SE Unsponsored American Depositary Receipt Repr 1-10 Sh20,40
-2,86%
Allianz Jahreschart
Alphabet A (ex Google)1824,80
-0,02%
Alphabet A (ex Google) Jahreschart
Amazon2638,00
1,46%
Amazon Jahreschart
ams AG16,06
-0,46%
ams Jahreschart
Apple Inc.102,46
0,67%
Apple Jahreschart
Aurora Cannabis6,47
-1,22%
Aurora Cannabis Jahreschart
Barclays plc2,07
-0,77%
Barclays Jahreschart
Bayer56,30
-0,86%
Bayer Jahreschart
BMW AG80,78
-4,52%
BMW Jahreschart
Canopy Growth Corp19,25
-0,41%
Canopy Growth Jahreschart
Coca-Cola Co.44,57
-0,98%
Coca-Cola Jahreschart
Commerzbank6,19
-0,96%
Commerzbank Jahreschart
Continental AG110,92
-1,63%
Continental Jahreschart
Covestro AG56,82
-1,08%
Covestro Jahreschart
Daimler AG71,79
-0,88%
Daimler Jahreschart
Deutsche Bank AG11,37
-0,99%
Deutsche Bank Jahreschart
Deutsche Beteiligungs AG33,45
0,15%
Deutsche Beteiligungs Jahreschart
Deutsche Börse AG136,80
-0,73%
Deutsche Börse Jahreschart
Deutsche Telekom AG16,37
-1,48%
Deutsche Telekom Jahreschart
DWS Group GmbH & Co. KGaA35,70
-2,14%
DWS Group Jahreschart
E.ON SE10,50
-0,10%
EON Jahreschart
easyJet plc11,53
-6,38%
easyJet Jahreschart
ENCAVIS AG14,22
-0,91%
ENCAVIS Jahreschart
Fielmann AG63,45
-0,55%
Fielmann Jahreschart
Ford Motor Co.9,42
-0,57%
Ford Motor Jahreschart
Fraport AG57,70
-1,94%
Fraport Jahreschart
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)43,87
0,07%
Fresenius Jahreschart
GAZPROM PJSCGAZPROM PJSC Jahreschart
General Motors44,16
-1,87%
General Motors Jahreschart
Hapag-Lloyd AG136,10
-0,80%
Hapag-Lloyd Jahreschart
HHLA AG (Hamburger Hafen und Logistik)21,56
-4,43%
HHLA Jahreschart
Honda Motor Co. Ltd.24,59
-0,36%
Honda Motor Jahreschart
HORNBACH Baumarkt AG34,15
-1,59%
HORNBACH Baumarkt Jahreschart
HORNBACH Holding81,75
-1,80%
HORNBACH Jahreschart
HSBC Holdings plc5,08
0,00%
HSBC Jahreschart
KRONES AG73,05
0,07%
KRONES Jahreschart
Live Nation Entertainment IncShs64,38
-4,96%
Live Nation Entertainment Jahreschart
Lloyds Banking Group0,55
2,02%
Lloyds Banking Group Jahreschart
Lufthansa AG10,44
-1,75%
Lufthansa Jahreschart
Marriott Inc.112,24
-3,42%
Marriott Jahreschart
McDonald's Corp.188,00
-0,82%
McDonalds Jahreschart
METRO (St.)9,77
-0,49%
METRO (St) Jahreschart
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Munich Re)237,55
-1,19%
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Jahreschart
NatWest (ex RBS Royal Bank of Scotland)2,20
0,36%
NatWest (ex RBS Royal Bank of Scotland) Jahreschart
Nemetschek SE56,80
0,00%
Nemetschek Jahreschart
Netflix Inc.406,35
1,09%
Netflix Jahreschart
Nissan Motor Co. Ltd.4,03
0,31%
Nissan Motor Jahreschart
OSRAM AG52,60
0,00%
OSRAM Jahreschart
pbb AG (Deutsche Pfandbriefbank)9,15
-5,34%
pbb Jahreschart
Porsche SE Vz82,96
-0,93%
Porsche Jahreschart
Rheinmetall AG82,82
-2,03%
Rheinmetall Jahreschart
Sartorius AG St.365,50
-0,68%
Sartorius Jahreschart
Schaeffler AG7,41
-4,02%
Schaeffler Jahreschart
Siemens AG139,46
-0,34%
Siemens Jahreschart
Silvergate Capital Corporation Registered Shs -A-77,00
11,59%
Silvergate Capital A Jahreschart
Sixt SE St.116,20
0,26%
Sixt Jahreschart
Ströer SE & Co. KGaA65,00
-7,01%
Ströer Jahreschart
Sysco Corp.67,36
-2,35%
Sysco Jahreschart
TAKKT AG12,54
-0,79%
TAKKT Jahreschart
Tesla495,15
-0,96%
Tesla Jahreschart
thyssenkrupp AG9,61
-4,80%
thyssenkrupp Jahreschart
Tilray12,16
-0,41%
Tilray Jahreschart
Toyota Motor Corp.63,12
-1,14%
Toyota Motor Jahreschart
UniCredit S.p.A.10,05
-1,72%
UniCredit Jahreschart
US Foods Holding Corp30,07
-4,51%
US Foods Jahreschart
Vapiano0,16
-2,80%
Vapiano Jahreschart
Vodafone Group PLC1,62
-2,18%
Vodafone Group Jahreschart
Volkswagen (VW) St.256,60
0,23%
Volkswagen (VW) St Jahreschart
Walmart112,52
-0,69%
Walmart Jahreschart
Walt Disney146,50
-0,96%
Walt Disney Jahreschart

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