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12.03.2020 20:20

Cramer: Auch während der Marktkrise lohnt es sich Amazon-Aktien zu kaufen

Kaufempfehlung: Cramer: Auch während der Marktkrise lohnt es sich Amazon-Aktien zu kaufen | Nachricht | finanzen.net
Kaufempfehlung
Das Corona-Virus hat die Welt im Griff. Die Volkswirtschaften reagieren inzwischen sehr empfindlich auf die Pandemie. Die Aktienkurse vieler Unternehmen fallen. Dennoch spricht sich Börsenexperte Jim Cramer für den Kauf von Amazon-Aktien aus.
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• Marktkrise kann laut Jim Cramer zu einem günstigen Einstieg in Amazon-Aktien genutzt werden.
• Amazon profitiert von "stay-at-home-economy" und niedrigem Ölpreis.
• Jüngste Schwäche von Walmart ist kein Kaufgrund.

Die deutsche Wirtschaft leidet unter dem Corona-Virus. Der DAX befindet sich in Turbulenzen. Die börsennotierten Unternehmen in Deutschland haben mehrere Milliarden Euro an Börsenwert verloren. An der New Yorker Börse sieht es nicht besser aus. Aufgrund massiver Kursverluste wurde der Handel sogar kurzzeitig eingestellt. In dieser angespannten Situation empfiehlt der "Mad Money"-Moderator und ehemalige Hedgefonds-Manager Jim Cramer den Kauf von Amazon-Aktien.

Die "stay-at-home-economy"

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, rät das Bundesministerium für Gesundheit dazu, den alltäglichen Kontakt mit Menschen zu verringern. Aufgrund dessen werden mittlerweile größere Veranstaltungen reihenweise abgesagt. Letztendlich sind die eigenen vier Wände der sicherste Platz zum Schutz vor einer Infektion. Auch wenn man die Hysterie um das Virus nicht künstlich auf die Spitze treiben sollte, so erklärt Jim Cramer, dass sich schon vorher eine Entwicklung zu einer "stay-at-home-economy" abgezeichnet hat. Kunden bleiben lieber zu Hause und lassen sich ihre Waren liefern. Nach Meinung von Jim Cramer, hat der Ausbruch des Corona-Virus diesem Trend noch einen zusätzlichen Schub versetzt. Gemäß eines Artikels des Nachrichtensenders CNBC sieht der Moderator voraus, dass ein "zu-Hause-bleiben" ein immer wichtigeres Thema in der Gesellschaft wird. Amazon würde in dieser Situation dafür sorgen, dass die Waren trotzdem in die Haushalte gelangen. Ein grundsätzlicher Wandel des Einkaufsverhalten könnte daraus resultieren.
Darüber hinaus würde der Internetgigant von dem niedrigen Ölpreis profitieren. Dieser ist in den vergangenen Tagen stark gesunken, da sich Russland und Saudi-Arabien nicht auf eine Begrenzung der Fördermenge einigen konnten. Der Wert der Amazon-Aktie ist im Laufe der Marktkrise ebenfalls gefallen. Nach Auffassung von Jim Cramer ist allerdings jetzt der richtige Zeitpunkt für einen günstigen Einstieg gekommen.

Börsenexperte schon länger von Amazon überzeugt

Bereits bei der letztjährigen Veröffentlichung der Quartalszahlen war Jim Cramer von Amazon begeistert und nannte es "ein brillantes Unternehmen". Der Handelsriese konnte zu diesem Zeitpunkt zwar seine Umsatzerlöse ausbauen, jedoch ging der Nettogewinn zurück. Obwohl damit die Erwartungen vieler Analysten enttäuscht wurden, hielt der CNBC-Moderator damals schon an seiner Kaufempfehlung fest. Er ist nämlich der Ansicht, dass Amazon genau das anbieten würde, was die Leute haben wollen. Die Entwicklungen durch das Corona-Virus verstärken offenbar seine Überzeugung. Die Bürger haben nun eine noch größere Intention das eigene Haus nicht zu verlassen und das Angebot des Lieferdienstes zu nutzen. Außerdem ist durch den jüngsten Kursverlust ein Kauf von Amazon-Aktien umso günstiger.

Finger weg von Walmart

Von einer Investition in Walmart-Aktien rät Jim Cramer hingegen ab. Die jüngste Kursschwäche des Unternehmens sollte nicht als Kaufgrund gesehen werden. Für eine Empfehlung müsste der Wert noch weiter sinken. Der momentane Preis würde den Tiefstwert von 96,53 US-Dollar vor etwa einem Jahr immer noch um 20 Prozent übersteigen. Der Supermarktriese ist mittlerweile aber auch eine echte Größe im US-Onlinehandel. Nach Amazon und eBay belegt das Unternehmen bereits Platz drei im Bereich E-Commerce. Das Eintreten einer "stay-at-home-economy" dürfte sich damit ebenfalls nicht allzu negativ auf Walmart auswirken.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: JStone / Shutterstock.com, Jonathan Weiss / Shutterstock.com

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