GSK verkauft Rechte an Arzneikandidat - Aktie im Minus

GSK verkauft die Rechte an dem Medikamentenkandidaten Linerixibat an das italienische Pharmaunternehmen Alfasigma.
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Das Medikament ist zur Behandlung gegen Juckreiz entwickelt worden, der durch eine Lebererkrankung verursacht wird, heißt es in einer Mitteilung des britischen Pharmakonzerns.
Die Lizenzvereinbarung hat einen Gesamtwert von bis zu 690 Millionen US-Dollar. Zunächst wird GSK bei Abschluss 300 Millionen Dollar erhalten, weitere 100 Millionen Dollar werden nach der Zulassung in den USA fällig, zusätzliche 290 Millionen Dollar bei Erreichen weiterer regulatorischer und umsatzbasierter Ziele. GSK bekommt überdies prozentual zweistellige Lizenzgebühren auf den Nettoumsatz des Medikaments.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält Alfasigma die Rechte zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Linerixibat, so GSK. Linerixibat soll für die Behandlung der cholestatischen Pruritus genutzt werden, einen inneren Juckreiz, der durch eine Lebererkrankung namens primär biliäre Cholangitis verursacht wird.
Das Medikament hat laut GSK den Status eines Orphan-Arzneimittels in den USA, der Europäischen Union und Japan erhalten, der für Medikamente der zur Behandlung seltener Erkrankungen vergeben wird. Die US-Arzneimittelbehörde FDA wird voraussichtlich noch in diesem Monat über einen Zulassungsantrag für Linerixibat entscheiden, noch bevor die Vereinbarung abgeschlossen wird, fügte das Unternehmen hinzu.
Die GSK-Aktie notiert in London zeitweise 0,67 Prozent tiefer bei 20,24 GBP.
DJG/DJN/rio/kla
DOW JONES
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Bildquellen: BEN STANSALL/AFP/Getty Images