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18.02.2019 18:10
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Börsenexperte Cramer: Die NVIDIA-Aktie hat das Schlimmste hinter sich

Nach Bilanzvorlage: Börsenexperte Cramer: Die NVIDIA-Aktie hat das Schlimmste hinter sich | Nachricht | finanzen.net
Nach Bilanzvorlage
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Für NVIDIA-Anleger waren die letzten Monate eine Berg- und Talfahrt. Zunächst getrieben vom Krypto-Hype ging es im Folgenden immer tiefer nach unten. Die aktuelle Quartalsbilanz beruhigte den Markt und auch Börsenexperte Jim Cramer scheint positiv gestimmt.
Zwar verbuchte die NVIDIA-Aktie in den vergangenen drei Jahren ein sattes Kursplus von über 400 Prozent, allein in den vergangenen zwölf Monaten ging es allerdings wieder um über 35 Prozent bergab. Auch von ihrem Allzeithoch bei 292,75 US-Dollar (Oktober 2018) sind die Papiere weit entfernt. Doch Ex-Hedgefondsmanager und Börsenexperte Jim Cramer sieht nun den Boden erreicht.

"Krypto-Krater" und China-Schwäche

Als besondere Belastungsfaktoren in der vergangenen Zeit entpuppten sich der abflauende Krypto-Hype sowie ein schwacher China-Absatz. Nachdem NVIDIA von Bitcoin und Co. extrem profitierte, ging es ebenso extrem nach unten, als das Interesse abnahm. Und auch in China gingen die Verkäufe deutlich zurück. Ende Januar folgte dann die Konsequenz: NVIDIA kappte die Umsatzprognose für das doch so wichtige Weihnachtsquartal - die Aktie stürzte um fast ein Fünftel ab. Inzwischen scheinen sich die Erwartungen jedoch eingependelt zu haben.

Cramer warnte vor NVIDIA-Aktie

Noch Anfang Februar warnte der Börsenexperte Cramer davor, dass die NVIDIA-Papiere ihren Boden noch nicht erreicht hätten. Ihren Tiefpunkt scheinen die Anteilsscheine nun erreicht zu haben. Denn Cramer gab am Freitag in seiner CNBC-Sendung Mad Money bekannt, er habe den Glauben in den Chipkonzern wieder gefunden.

Für den Sinneswandel verantwortlich sei die am vergangenen Donnerstag vorgelegte Quartalsbilanz. Zwar brachen Gewinn und Umsatz ein, allerdings hatte man am Markt Schlimmeres befürchtet. Daraufhin ging es auch für die Papiere sogar nach oben.

"Die Welt braucht mehr Informatik"

Ein einzelner Satz des NVIDIA-CEOs Jensen Huang bei der Analystenkonferenz nach der Bilanzvorlage soll außerdem entscheidend für Cramers Neueinschätzung gewesen sein: "Die Welt braucht mehr Informatik", sagte der Vorstandsvorsitzende. "Diese einfache Aussage ist der Hauptgrund, wieso ich glaube, dass NVIDIA letztlich alles herumreißen kann", so Cramer in Mad Money. Der Börsenexperte weist auch darauf hin, dass der Einbruch beim Krypto-Boom nicht aufgeholt werden kann. Dennoch glaubt er daran, dass NVIDIA dieses Loch mit anderen Errungenschaften füllen kann. "Wir wissen, dass NVIDIA, was Informatik angeht, auf dem richtigen Weg ist. Deshalb glaube ich, dass sich die Aktie erholen kann, obwohl man nicht zu enthusiastisch sein sollte", so der Experte.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Katherine Welles / Shutterstock.com, michelmond / Shutterstock.com

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