Optische Vergünstigung

NVIDIA-Aktie steigt und steigt: Kommt bald der nächste Aktiensplit?

18.03.24 23:16 Uhr

NASDAQ-Titel NVIDIA-Aktie eilt von Rekord zu Rekord: Aktiensplit voraus? | finanzen.net

Obwohl der Chipdesigner NVIDIA schon im letzten Jahr eine phänomenale Kursrally an den Tag legt, ist der Aufwärtstrend auch 2024 ungebrochen. Folgt bald der nächste Aktiensplit der NVIDIA-Aktie?

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• NVIDIA-Aktie nähert sich 1.000-US-Dollar-Marke
• Letzter Aktiensplit 2021
• Nächster Split noch 2024?



Vor dem Hintergrund des Hypes rund um künstliche Intelligenz (KI) hat der Chiparchitekt NVIDIA massive Kurszuwächse verzeichnet. Die 12-Monats-Performance spricht für sich: 255,85 Prozent ging es hier für die NVIDIA-Aktie aufwärts. Mittlerweile ist das Papier bei einem Wert von gut 900 US-Dollar zudem auch recht teuer. Angesichts der Tatsache, dass auch die 1.000-US-Dollar-Marke immer näher rückt, fragen sich Marktteilnehmer, ob der NVIDIA-Aktie bald ein Aktiensplit, also eine optische Vergünstigung der Anteilsscheine, bevorstehen könnte.

Wie Forbes schreibt, hat der Chipdesigner seit seinem Börsengang 1999 bereits fünf solcher Aktiensplits vorgenommen. Der jüngste Split erfolgte im Juli 2019 im Verhältnis 4:1. Zuvor hatte das Papier bei rund 744 US-Dollar notiert, also deutlich unter dem aktuellen Kurs, was dementsprechend für einen baldigen Aktiensplit sprechen würde. Der letzte Aktiensplit vor 2021 erfolgte derweil im August 2007, liegt also schon deutlich weiter zurück. Auffällig bei einem Blick auf die Split-Historie NVIDIAs ist die Tatsache, dass der Chipdesigner insbesondere in den 2000er-Jahren noch großen Wert darauf gelegt hatte, den Aktienpreis unter der 100-US-Dollar-Marke zu halten.

Mehr Liquidität für die Aktie

Laut Forbes würden sich Unternehmen auch häufig für einen Aktiensplit entscheiden, um mit einem optisch günstigeren Aktienpreis ein dynamisches Trading-Umfeld zu fördern und eine breitere Palette an Investoren anzuziehen. Auf diese Weise werde auch die Liquidität einer Aktie angetrieben, was bei Anlegern häufig gut ankommt, da ihre Forderungen dann schnell umgesetzt werden können. Dies sei insbesondere für institutionelle Investoren wichtig, deren Trades ein großes Volumen umfassen.

Die nächste Frage lautet dann natürlich, in welchem Verhältnis NVIDIA einen solchen Split vornehmen würde. Denn in der Vergangenheit hatte sich der Chipdesigner auch schon für optische Vergünstigungen im Verhältnis zu 2:1 oder auch 3:2 entschieden.

Zukünftiges Wachstum im Blick

Hier lohnt ein Blick auf das zukünftig erwartete Wachstum des KI-Profiteurs. Im Geschäftsjahr 2024, welches am 31. Januar 2024 endete, konnte NVIDIA ein Umsatzwachstum von 126 Prozent erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr gehen Analysten derweil von einem Rückgang auf 81 Prozent aus, für das Fiskaljahr 2026 prognostizieren sie derweil ein Plus von 22 Prozent. All dies deutet darauf hin, dass es auch künftig, zumindest in absehbarer Zukunft, weiterhin massive Gewinnzuwächse geben dürfte.

Das könnte laut The Motley Fool wiederum darauf hindeuten, dass es auch für die NVIDIA-Aktie noch Aufwärtspotenzial gibt. Auf der anderen Seite könnte sich ein sich verlangsamendes Umsatzwachstum auch bremsend auf die NVIDIA-Aktie auswirken. Die Führungsriege des Chipdesigners muss beide Möglichkeiten in Betracht ziehen, wenn sie über ein mögliches Teilungsverhältnis entscheidet.

Potenzielle Aufnahme in den Dow Jones

Ein weiterer Grund für einen Aktiensplit NVIDIAs könne auch in einer potenziellen Aufnahme des KI-Profiteurs in den US-Leitindex Dow Jones Industrial sein, argumentiert das Portal. Hierbei handelt es sich jedoch um reine Spekulation, da die Index-Betreiber bisher keinerlei Andeutungen in diese Richtungen gemacht haben und das Börsenbarometer schon jetzt mit Intel und Apple über eine Gewichtung im Halbleiter-Segment verfügt. Es sei angesichts der anhaltenden Schwäche Intels jedoch möglich, dass das Tech-Unternehmen durch NVIDIA ersetzt werden könnte. In der Vergangenheit haben bereits häufig Unternehmen dann Aktiensplits vorgenommen, bevor sie in den Index aufgenommen werden wollten, da es sich hierbei um einen preisgewichtigen Index handelt, bei einem zu hohen Aktienpreis also der Einfluss auf das Börsenbarometer zu groß wird.

Insgesamt sei die Wahrscheinlichkeit, dass NVIDIA 2024 einen weiteren Aktiensplit vornimmt, laut Forbes recht hoch. So hätte das NVIDIA-Führungsteam schon im Rahmen des Splits 2021 diesen damit begründet, "den Aktienbesitz für Investoren und Mitarbeiter zugänglicher zu machen". Dies hänge jedoch auch davon ab, wie sich der Aktienpreis künftig entwickele. Wenn auch die nächste Zahlenvorlage NVIDIAs heraussteche, sei ein Split im Verhältnis von 6:1 denkbar. Ob es jedoch tatsächlich so kommt, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Below the Sky / Shutterstock.com, Katherine Welles / Shutterstock.com

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