Allianz und Co.: Aktien von Versicherern schwach - Vertriebskonkurrenz durch KI befürchtet

Europas Versicherer stehen am Dienstag eher unter Druck.
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Sie sind offenbar Opfer ähnlicher Sorgen vor KI-Konkurrenz, die zuletzt vor allem Softwareunternehmen ohne Differenzierung belastet hatten. Der Branchenindex kam mit minus 2 Prozent an seine 100-Tage-Durchschnittslinie zurück. Bei der Allianz waren es zeitweise 2,71 Prozent Minus bei 376,90 Euro, bevor sich an der 21-Tage-Linie wieder Käufer fanden.
Auf dem KI-Chatbot ChatGPT ist es nun möglich, den Nutzern persönliche Versicherungsangebote zu machen. Damit wird ChatGPT zum Vertriebskanal. Anwendungen stammen etwa vom spanischen Digitalversicherer Tuio für Hausratversicherungen und der US-Vergleichsplattform Insurify für Autoversicherungen.
Im US-Handel am Vortag standen Versicherungsmakler daher unter Druck. Für Versicherer selbst eröffnet sich bei genauerem Hinsehen allerdings auch deutliches Kostenpotenzial im Vertrieb, das mögliche Nachteile wie größere Preistransparenz zumindest teilweise kompensieren oder ganz in den Schatten stellen könnte. Hinzu kommt der potenzielle Einsatz von KI in Bereichen wie Schadensmanagement, Anspruchsprüfung, was ebenfalls Kosten sparen würde.
/ag/mis
FRANKFURT (dpa-AFX)
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