12.01.2012 09:00

Merck, Fresenius & Co: Gewinne auf Rezept

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Die Arzneimittelkonzerne waren 2011 die Top-Performer im DAX. Aber auch langfristig lassen die Pillenfirmen den Aktienmarkt weit hinter sich. Anleger können mit Zertifikaten davon profitieren.
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von Georg Pröbstl, €uro am Sonntag

D as ist nicht mehr nur eine stabile Entwicklung, sondern ein Megatrend: Während der DAX in den vergangenen zehn Jahren um 20 Prozent zulegen konnte, schafften die 39 im Pharma-&-Healthcare-Performance-Index enthaltenen Firmen ein Plus von 120 Prozent. Im Gegensatz zur DAX-Wert­entwicklung von 1,8 Prozent im Jahr betrug die jähr­liche Rendite durchschnittlich 8,5 Prozent. Und während sich die Kurse der deutschen Standardwerte seit Mitte der 90er-Jahre verdreifachen konnten, stieg der Wert der Pharmaaktien um das Siebenfache.

Gründe für die Stärke der Pharmawerte gibt es reichlich. Die Nachfrage nach Pillen und Salben steigt beständig. Die Weltbevölkerung wächst in den nächsten 15 Jahren von sieben Milliarden Menschen auf 8,5 Milliarden. Zudem werden die Menschen älter. In Deutschland stieg die durchschnittliche Lebenserwartung in den vergangenen 20 Jahren um rund fünf Jahre. Dazu kommt das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern. Die Mittelschicht nimmt zu, das Einkommen steigt und damit der Bedarf an medizinischer Versorgung.

Kein Wunder, dass Experten der Pharmabranche gute Wachstumschancen attestieren. Das Segment soll bis 2015 weltweit im Durchschnitt um fünf bis acht Prozent pro Jahr zulegen. Dabei überzeugt Pharma nicht nur langfristig. In der aktuell schwierigen Börsenphase zeigen sich Pharmatitel stark. In den vergangenen zwölf Monaten gab es für die Aktien von Unternehmen im deutschen Segment Pharma & Healthcare ein Plus von 13 Prozent, der DAX brach derweil um zehn Prozent ein.


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Anleger können von einem weiteren Auftrieb der Pharmaindustrie mit einem Indexzertifikat (ISIN: DE 000 DR0 REM 6) auf den Pharma-&-Healthcare-Index profitieren, aber auch auf Einzelwerte setzen.

Einige davon sind auch charttechnisch vielversprechend. Bei Merck ist der Widerstand bei 80 Euro greifbar nah, mit einem Turbozertifikat (DE 000 CT1 MYL 4) könnte ein Sprung auf 85 Euro ein Plus von gut 30 Prozent bringen. Ein Discounter auf Merck (DE 000 BN4 PUC 5) verspricht dagegen bis zum Ende der Laufzeit am 30.12.13 eine Seitwärtsrendite von 8,5 Prozent im Jahr.

Auch die Aktie des Medizintechnik- und Gesundheitskonzerns Fresenius SE ist spannend. Diese kämpft mit einem Widerstand im Bereich des Allzeithochs um 76 Euro. Fällt die Marke, sind bei Kursen von 80 Euro mit dem Call (DE 000 TB7 1QL 7) 50 Prozent Gewinn möglich.

Beim Schweizer Pharmakonzern Novartis setzen Anleger mit einem Call (DE 000 DE1 QC3 2) darauf, dass die Aktie nach dem Durchbrechen des 2010er-Abwärtstrends Mitte Dezember eine neue Dynamik entwickelt. Roche konnte zu diesem Zeitpunkt schon aus einer längeren Seitwärtsphase nach oben ausbrechen. Das Zertifikat (DE 000 CK3 QL8 7) verspricht selbst bei stagnierenden Kursen eine jährliche Rendite von elf Prozent.

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07.02.2023Merck SellGoldman Sachs Group Inc.
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02.02.2023Merck OutperformCredit Suisse Group
01.02.2023Merck OutperformCredit Suisse Group
31.01.2023Merck OverweightJP Morgan Chase & Co.
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04.08.2022Merck HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
04.08.2022Merck NeutralUBS AG
14.07.2022Merck Market-PerformBernstein Research
07.02.2023Merck SellGoldman Sachs Group Inc.
02.02.2023Merck VerkaufenDZ BANK
15.11.2022Merck SellGoldman Sachs Group Inc.
10.11.2022Merck SellGoldman Sachs Group Inc.
02.11.2022Merck SellGoldman Sachs Group Inc.

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