ROUNDUP 2/Blitzeis am Flughafen BER: Weiterhin kein Betrieb

06.02.26 07:57 Uhr

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(Aktualisierung: Details ergänzt)

BERLIN (dpa-AFX) - Am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld können auch am frühen Freitagmorgen vorerst keine Maschinen starten. "Aufgrund von Blitzeis und anhaltendem Eisregen sind aktuell keine Starts und Landungen am BER möglich", teilte eine Sprecherin des Flughafens mit. Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die gesamte Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, aber ohne Erfolg, sie seien spiegelglatt. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne, sei aktuell unklar.

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"Zum Schutz von Passagieren und Mitarbeitenden ist der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Passagiere werden gebeten, ihren Flugstatus vor Anreise regelmäßig zu prüfen", führte die Sprecherin aus. Aufgrund von Blitzeis waren bereits am Vorabend keine Starts und Landungen möglich.

Fluggäste warteten auf Betriebsbeginn

Am Freitagmorgen warteten bereits wieder Fluggäste auf Betriebsbeginn. Ein dpa-Reporter berichtete von vielen Menschen, die sich im Flughafengebäude aufhielten und auf ihre Flüge warteten. Räummaschinen waren auf dem Flugfeld im Einsatz. "Wir dachten ursprünglich, dass wir mit dem Betrieb starten können. Das war aber nicht möglich", so die BER-Sprecherin gegen 7.30 Uhr. "Es kommt zu massiven Verspätungen und Flugausfällen."

Sobald der Betrieb wieder aufgenommen werde, könnten die Airlines in der Regel entscheiden, ob der Flug noch heute stattfindet, ausfällt oder verschoben wird, erklärte sie. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden soll, ließ sie jedoch offen. "Die Fluggäste werden gebeten, ihren Flugstatus zu prüfen."

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Schon am Donnerstag gab es viele Flugausfälle

Schon im Laufe des Donnerstags hatte es am Flughafen BER eine Reihe von Problemen gegeben. Zunächst konnten am Morgen nach gefrierendem Regen keine Maschinen starten. Das Enteisen der Flugzeuge nahm jeweils bis zu einer Stunde Zeit in Anspruch. Der erste Flieger hob dann am späten Vormittag ab.

Im Flugplan kam es anschließend zu erheblichen Verzögerungen und zahlreichen Ausfällen. Fluggäste mussten zum Teil lange Wartezeiten auf sich nehmen. Von den 180 geplanten Starts wurden der Sprecherin zufolge bis gegen Mittag bereits 35 komplett gestrichen und danach noch weitere mehrere Dutzend./kke/DP/stk

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