Schutzvereinbarung getroffen

Aktien von Alphabet, Microsoft und Amazon reagieren uneins: Tech-Konzerne sagen Selbstfinanzierung von KI-Strom zu

05.03.26 20:36 Uhr

Kampf um Strom für KI: Trump schnürt Deal mit Big Tech - NASDAQ-Aktien Alphabet, Microsoft und Amazon uneins | finanzen.net

US-Präsident Donald Trump hat eine Vereinbarung mit großen Technologieunternehmen unterzeichnet, die steigende Strompreise durch den Boom von Rechenzentren verhindern soll.

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Vertreter von Konzernen wie Alphabet C (ex Google), Microsoft, Amazon Web Services und OpenAI verpflichteten sich im Weißen Haus zu einer sogenannten "Stromkunden-Schutzvereinbarung".

Die Unternehmen sagen darin zu, den zusätzlichen Strombedarf ihrer KI-Rechenzentren selbst zu finanzieren oder eigene Kraftwerke direkt an den jeweiligen Standorten zu bauen. Auch Investitionen in Netzausbau und Infrastruktur sollen sie übernehmen. Verbraucher, insbesondere Anwohner in der Nähe von Rechenzentren, sollen dadurch nicht für den steigenden Energiebedarf der Branche aufkommen müssen, so Trump. In manchen Regionen könnten Strompreise sogar sinken, mutmaßte er.

Teil von Trumps "Bezahlbarkeit"-Agenda

Trump stellte die Initiative als Teil seiner wirtschaftspolitischen "Bezahlbarkeit"-Agenda dar, mit der er sinkende Lebenshaltungskosten für US-Bürger erreichen will - auch mit Blick auf die anstehenden Zwischenwahlen Ende des Jahres. Das Thema gilt derzeit als eines der zentralen politischen Schlagworte im US-Wahlkampf und wird besonders von Demokraten betont. Zugleich erklärte er, der Ausbau von Rechenzentren sei entscheidend, damit die USA im Wettbewerb um Künstliche Intelligenz gegenüber China führend bleiben.

Der Strombedarf von Rechenzentren - insbesondere für Anwendungen Künstlicher Intelligenz - wächst rasant. Je stärker KI in Wirtschaft und Alltag Einzug hält, desto größer werden die benötigten Rechenkapazitäten und damit der Energieverbrauch. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur verbraucht ein mittelgroßes Rechenzentrum so viel Strom wie rund 100.000 Haushalte. Schätzungen zufolge benötigt eine einzelne ChatGPT-Anfrage sechs- bis zehnmal so viel Energie wie eine klassische Suchmaschinenanfrage. In einigen Regionen gibt es deshalb Sorgen, dass neue Datenzentren die Strompreise für Verbraucher erhöhen könnten.

Die Vereinbarung folgt auf Trumps Ankündigung in seiner Rede zur Lage der Nation, große Tech-Unternehmen künftig stärker für ihren Energiebedarf in die Pflicht zu nehmen.

Die Aktie von Alphabet verliert an der NASDAQ 1,45 Prozent auf 299,06 US-Dollar, Microsoft-Titel gewinnen 0,79 Prozent auf 408,39 US-Dollar, für Amazon-Aktien geht es unterdessen um 0,35 Prozent auf 217,57 US-Dollar nach unten.

WASHINGTON (dpa-AFX)

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Bildquellen: Denis Linine / Shutterstock.com, turtix / Shutterstock.com

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17.04.2026Amazon OverweightBarclays Capital
14.04.2026Amazon BuyGoldman Sachs Group Inc.
10.04.2026Amazon BuyJefferies & Company Inc.
25.03.2026Amazon OverweightJP Morgan Chase & Co.
23.03.2026Amazon BuyJefferies & Company Inc.
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23.03.2026Amazon BuyJefferies & Company Inc.
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26.09.2018Amazon HoldMorningstar
30.07.2018Amazon neutralJMP Securities LLC
13.06.2018Amazon HoldMorningstar
02.05.2018Amazon HoldMorningstar
02.02.2018Amazon neutralJMP Securities LLC
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11.04.2017Whole Foods Market SellStandpoint Research
23.03.2017Whole Foods Market SellUBS AG
14.08.2015Whole Foods Market SellPivotal Research Group
04.02.2009Amazon.com sellStanford Financial Group, Inc.
26.11.2008Amazon.com ErsteinschätzungStanford Financial Group, Inc.

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