Schneider Electric-Aktie rückt vor: Technologiekonzern profitiert von hoher Nachfrage nach Rechenzentren

Der Technologiekonzern Schneider Electric erwartet im neuen Geschäftsjahr dank der hohen Nachfrage nach Rechenzentren mehr Umsatz und Gewinn.
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Der Umsatz soll um sieben bis zehn Prozent wachsen, teilte das französische Unternehmen am Donnerstag in Rueil-Malmaison mit. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) soll zwischen zehn und 15 Prozent zulegen.
Dabei sitzt das Unternehmen auf einem Auftragsbestand von 25,4 Milliarden Euro, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Der überwiegende Teil entfällt mit 21,3 Milliarden Euro auf das Energie-Management, ein Wachstum von 21 Prozent. Die Industrieautomation verbuchte mit rund vier Milliarden Euro einen um acht Prozent höheren Auftragsbestand. Die Aktie stieg am Donnerstag an der Euronext Paris zuletzt um 2,91 Prozent auf 272,65 Euro und erreichte ein neues Rekordhoch bei 279,50 Euro. Im noch jungen Jahr hat das Papier rund 18 Prozent zugelegt.
Das Umsatzwachstum sei stärker gewesen als erwartet, notierte RBC-Analyst Mark Fielding. Der Ausblick für 2026 liege hingegen in der Mitte der Spannen auf dem Niveau der Markterwartungen.
Die Investitionen der Kunden in Rechenzentren stiegen im vierten Quartal sprunghaft an und trugen dazu bei, dass Schneider Electric im vergangenen Jahr erstmals die 40-Milliarden-Euro-Marke beim Umsatz knackte. Das Wachstum betrug dabei 5,2 Prozent, währungsbereinigt lag das Plus bei knapp neun Prozent.
Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) verbesserte sich um 6,2 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente der in Teilen mit Siemens Energy sowie mit Siemens konkurrierende Konzern mit knapp 4,2 Milliarden Euro hingegen zwei Prozent weniger. Das lag auch an höheren Restrukturierungskosten sowie höheren Wertberichtigungen.
Rechenzentren haben sich für Schneider Electric zu einem zunehmend profitablen Markt entwickelt. Das Unternehmen bietet kritische Ausrüstung wie Serverracks, elektrische Werkzeuge und Kühltechnologien an. Der deutsche Konkurrent Siemens Energy geht davon aus, dass der Boom aufgrund der anhaltenden Stromnachfrage weiter anhalten wird.
Des Weiteren kündigte Schneider Electric den Abschied von Finanzchefin Hilary Maxson zum 5. April an, die in die USA gehen wird. Nachfolger wird Nathan Fast, derzeit der Chef der Investor-Relations-Abteilung.
RUEIL-MALMAISON (dpa-AFX)
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Bildquellen: MIGUEL MEDINA/AFP/Getty Images