20.01.2021 16:17

Merck KGaA bricht klinische Krebsstudie mit Bintrafusp Alfa ab - Aktie verliert deutlich

Ziel verfehlt: Merck KGaA bricht klinische Krebsstudie mit Bintrafusp Alfa ab - Aktie verliert deutlich | Nachricht | finanzen.net
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Die Darmstädter Merck KGaA hat eine Krebsstudie mit der bifunktionalen Immuntherapie Bintrafusp Alfa abgebrochen.
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Untersucht wurde der Einsatz von Bintrafusp Alfa als Erstlinien-Therapie für Patienten mit PD-L1-exprimierendem, fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Stadium IV. Auf Basis einer Betrachtung sämtlicher Daten aus der laufenden Studie habe das Unabhängige Daten-Monitoring-Komitee des Konzerns am Mittwoch empfohlen, die klinische Studie INTR@PID Lung 037 zu beenden. Dem sei Merck gefolgt. Es sei unwahrscheinlich, dass die Studie ihren primären Endpunkt für Wirksamkeit erreicht, so der DAX-Konzern.

Bintrafusp Alfa befindet sich derzeit in der klinischen Prüfung und ist weltweit in keiner Indikation zugelassen. Merck untersucht die bifunktionale Immuntherapie als mögliche Therapie für schwer zu behandelnde Krebserkrankungen.

Merck KGaA rutschen ab - wichtige Krebsstudie abgebrochen

Nach dem Aus einer wichtigen Krebs-Studie für den Hoffungsträger Bintrafusp Alfa des Pharmakonzerns Merck KGaA sind deren Aktien am Mittwoch eingeknickt. Zuletzt waren sie mit einem Minus von 3,36 Prozent auf 143,85 Euro via EXTRA das Schlusslicht im DAX. Zuvor hatten die Darmstädter mitgeteilt, eine klinische Studie zur Evaluierung von Bintrafusp alfa als Erstlinientherapie für Patienten mit einem bestimmten fortgeschrittenen nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) zu beenden.

Die Krebsimmuntherapie Bintrafusp alfa gilt bislang als wichtiger Hoffnungsträger in der Medikamentenpipeline von Merck. Anfang 2019 war der DAX-Konzern mit dem britischen Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline eine Allianz eingegangen, um die Therapie weiter zu entwickeln. Das Mittel ist bislang noch in keiner Indikation zugelassen.

Selbst nach dem Kursrutsch notieren die Merck-Papiere aber weiterhin nahe ihres Rekordhochs von knapp 150 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones) / FRANKFURT (dpa-AFX Broker)

Bildquellen: Merck 2016

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