Infektionsgeschehen

Darum gibt der Eurokurs nach

04.08.20 17:11 Uhr

Darum gibt der Eurokurs nach | finanzen.net

Der Kurs des Euro hat am Dienstag nachgegeben. Steigende Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Europa bremsten den Euro aus.

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Am Nachmittag wurde die europäische XXX mit 1,1738 US-Dollar gehandelt. Am Vormittag war er noch kurzzeitig über 1,18 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1765 (Montag: 1,1726) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8500 (0,8528) Euro.

Der Euro hat sich damit nicht von seinen Verlusten vom Vortag erholt. Weiterhin dominiert das Infektionsgeschehen in der Corona-Krise den Markt, nachdem zuletzt auch in Europa die Zahlen wieder angezogen waren. Der seit einigen Wochen anhaltende Höhenflug des Euro scheint damit zunächst unterbrochen. Der Dollar hatte unter hohen Corona-Infektionszahlen gelitten.

"Wenn nun weltweit die Infektionszahlen wieder anziehen und überall wieder Einschränkungen in irgendeiner Form auftauchen, dann sitzen die Währungen wieder alle im selben Boot", kommentierte Antje Praefcke, Devisenexpertin von der Commerzbank. "Das hieße, dass der Dollar keine Sonderstellung mehr hätte, weil insbesondere in den USA das Virus wütet." Die Unterstützung für den Euro und andere Währungen fällt so zunächst also weg.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90335 (0,90013) britische Pfund, 124,78 (124,51) japanische Yen und 1,0761 (1,0784) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1994 Dollar gehandelt. Das waren etwa 17 Dollar mehr als am Vortag.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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