14.08.2015 15:00

Bitcoins: Neue Zweifel am Idealgeld

Neue Kratzer bekommen: Bitcoins: Neue Zweifel am Idealgeld | Nachricht | finanzen.net
Neue Kratzer bekommen
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Die virtuelle Währung Bitcoins gilt als Lieblingsgeld von Notenbank-Gegnern und Systemkritikern. Nun legt eine Studie nahe: Andere interessieren sich mehr für sie.
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von Alexander Sturm, Euro am Sonntag

Sie gelten als Lieblingsgeld derer, die die lockere Politik der Notenbanken und das etablierte Geldsystem ablehnen: Bitcoins, die 2008 von einem unbekannten Programmierer erfundenen Digitalmünzen, sollen die bessere Währung sein. Eine, deren Umlaufmenge gedeckelt ist und nicht per Notenpresse steigt, somit Inflation erschwert und überdies Unabhängigkeit von Banken und Staaten verspricht. ­Gerade freiheitsliebenden Systemkritikern und politisch Alternativen sagt man Sympathien für Bitcoins nach.

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Zwei US-Forscher der University of Kentucky zweifeln am Ideal. Sie wollten wissen, wer Bitcoins nutzt. Ihr Fazit bestätigt Kritiker der Onlinemünzen, von denen es 14,5 Millionen Stück im Wert von gut 4,1 Milliarden Dollar gibt. Die Aufgabe der Ökonomen war nicht leicht: Denn die Erfinder der Bitcoins sorgten dafür, dass Bezahlen mit der virtuellen Währung anonym abläuft. Wer die Münzen herstellen will, muss komplexe ­Rechenaufgaben lösen. Die Belohnung dafür nimmt stetig ab, insgesamt ist die Geldmenge auf 21 Millionen Bitcoins beschränkt. Wer sie nutzt, lässt sich nicht nachvollziehen.

Die Forscher gingen daher einen Umweg. Sie untersuchten, welche Begriffe Nutzer zusammen mit dem Wort "Bitcoin" bei der Suchmaschine Google eingaben. Solche Wortpaare lassen recht genaue Schlüsse auf die Realität zu. Die Forscher prüften vier Nutzergruppen: Computer-Enthusiasten, Kriminelle, Spekulanten und politisch denkende Notenbankkritiker. Beim Analysewerkzeug Google Trends gaben sie dafür ­typische Schlagwörter ein.

Ihr Fazit: Vor allem Computer-Enthusiasten und Kriminelle suchten Bitcoins. Das überrascht kaum, da Programmierer die Währung schufen und Ganoven anonymes Bezahlen schätzen. Die Onlinebörse Silkroad etwa wurde 2013 geschlossen, da dort Kriminelle mit Bitcoins Drogen und Waffen handelten. Und jüngst wurde der Chef der Bitcoin-Börse MtGox in Japan wegen Betrugsvorwürfen verhaftet.

Eins ist aber neu: Die Forscher fanden "begrenzte oder gar keine Hinweise", wonach politische oder Investmentmotive das Interesse an Bitcoins treiben. Möglicherweise haben die Skandale Freigeister ernüchtert und Verluste mit Bitcoins Investoren verschreckt. Das Ideal der besseren Währung hat neue Kratzer bekommen.

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