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07.05.2015 14:45

Wieso Bill Gates lieber auf den Yuan als auf den Dollar wettet

Pro China-Währung: Wieso Bill Gates lieber auf den Yuan als auf den Dollar wettet | Nachricht | finanzen.net
Pro China-Währung
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Stünde er vor der Wahl, würde sich der Microsoft-Gründer Bill Gates - bezogen auf einen Zehnjahreszeitraum - gegen den Dollar und für den Yuan entscheiden. Die möglichen Gründe.
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Der reichste Mann der Welt, Microsoft-Gründer Bill Gates, hat mit einem überraschenden Statement für Aufmerksamkeit gesorgt: Wenn der Internationale Währungsfonds die chinesische Währung für fair bewertet hält, würde er eher auf den Yuan-Währungskorb als auf einen Dollar-Währungskorb wetten. Auch wenn er den Dollar liebe: Vor die Wahl gestellt, würde er die chinesische Währung vorziehen. Das berichtet euronews.
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Microsoft hat China im Visier

Hinter den Aussagen von Bill Gates könnte auch unternehmerisches Kalkül stecken. Erst kürzlich hatte China seinen Anleihenmarkt für ausländische Investoren geöffnet und Anleihen in Yuan begeben. In diesem Zusammenhang könnten Investoren sich in Zukunft häufiger gegen eine Investition in Dollar und für eine Investition in Yuan entscheiden und der Dollar somit abwerten. Ein mögliches Investment von Gates am chinesischen Anleihenmarkt würde das Vertrauen in den Markt stärken. Dies käme wiederum Microsoft zugute. Der Windows-Hersteller hatte eben erst angekündigt, den chinesischen Markt ins Visier zu nehmen und dort aktiver werden zu wollen. So will man das neue Betriebssystem Windows 10, das im Sommer auf den Markt kommen soll, in zahlreichen Ländern kostenlos anbieten. Zudem sind Partnerschaften mit chinesischen Unternehmen, wie dem Smartphonehersteller Xiaomi, dem Computerkonzern Lenovo sowie dem Internetunternehmen Tencent geplant.

Händchen für Investitionen

Anleger dürften aber noch aus einem anderen Grund genauer hinhören, wenn Bill Gates sich zu Investitionsmöglichkeiten äußert. In der Vergangenheit hatte der Microsoft-Gründer häufig ein gutes Händchen bei der Auswahl seiner Investitionen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass er über seine Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung beim Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac eingestiegen war - eine Firma, an der auch SAP-Gründer Dietmar Hopp Anteile hält. Gates selber hält Aktien der Eisenbahngesellschaft Canadian National Railway sowie des Abfallunternehmens Waste Management. Auch am Gebrauchtwagenhändler Autonation ist Gates beteiligt - seine Investmentstrategie kann man also durchaus als diversifiziert bezeichnen.

Ein Engagement am chinesischen Anleihenmarkt würde diese Strategie unterstreichen.

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