19.07.2021 20:14

Ölpreise nach OPEC-Einigung erheblich unter Druck

Deutliche Erhöhung: Ölpreise nach OPEC-Einigung erheblich unter Druck | Nachricht | finanzen.net
Deutliche Erhöhung
Folgen
Die Ölpreise sind am Montag nach der Einigung wichtiger Ölförderländer auf eine Erhöhung ihrer Produktion erheblich unter Druck geraten. Zudem lastete die schlechte Aktienmarktstimmung auf den Preisen.
Werbung
Im Tief kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 69,05 US-Dollar, ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank bis auf 66,67 Dollar. Das waren jeweils etwa viereinhalb Dollar weniger als am Freitag. Bis zuletzt konnten sich die Ölpreise nicht nennenswert erholen.
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Das Ölkartell Opec und seine Partnerländer, vereint im Verbund Opec+, haben sich angesichts der Erholung der Weltkonjunktur am Wochenende auf eine deutliche Erhöhung ihrer Ölproduktion verständigt. Ab August will die Öl-Allianz ihre Tagesproduktion bis auf weiteres um monatlich 400 000 Barrel steigern, wie der Verbund mitteilte. Sollten die Marktbedingungen es zulassen, sollen die in der Corona-Krise ergriffenen Produktionskürzungen bis September 2022 vollständig entfallen.

Die 23 Staaten einigten sich darüber hinaus auf einen neuen Zuschnitt ihrer Förderanteile, der ab Mai 2022 wirksam werden soll. Davon profitieren Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Irak sowie Russland als wichtigstes Partnerland. Eine Einigung hatte sich bereits vor dem Wochenende abgezeichnet. Ein Streit zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten über die Förderquoten hatte eine Einigung vor zwei Wochen noch verhindert.

"Die Opec+ hat durch die Einigung nach außen ihre Einigkeit und Zuverlässigkeit demonstriert", kommentierten die Rohstoffexperten der Commerzbank. Es sei mit einer disziplinierten Umsetzung der Strategie und einem stabilen Preisverlauf in den nächsten Monaten zu rechnen. Aufgrund des Streits zwischen den Saudis und den Emiraten hatte es zwischenzeitlich Überlegungen gegeben, was ein Zerfall der Opec+ für den Ölmarkt bedeuten würde.

Neben den Beschlüssen von Opec+ wurden die Erdölpreise durch die trübe Stimmung an den Aktienmärkten belastet. Rohstoffe zählen zu den riskanteren Anlageklasse, die unter einer schlechten Marktstimmung meist leiden.

LONDON/NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Sukpaiboonwat / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
  • Alle
    4
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Werbung

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.787,19-26,60
-1,47%
Kupferpreis9.700,853,70
0,04%
Ölpreis (WTI)73,830,43
0,59%
Silberpreis25,490,00
0,00%
Super Benzin1,560,00
0,06%
Weizenpreis223,753,00
1,36%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX geht tiefer ins Wochenende -- US- Börsen beendet Handelswoche rot -- Linde hebt Gewinnziel für 2021 an -- Fresenius: Umsatzplus -- Amazon, Pinterest, Siemens Healthineers, RWE, FMC, MTU im Fokus

Daimler beschließt Teilung: 65 Prozent des Lkw-Geschäfts geht an Aktionäre. VW-Kernmarke dreht Verlust von Mitte 2020 in Milliardengewinn. SAP-Tochter Qualtrics kauft KI-Unternehmen für mehrere Milliarden. Raumflug von Boeing nach ISS-Vorfall verschoben. Procter & Gamble übertrifft Erwartungen. Ceconomy beendet KfW-Kreditvertrag. FUCHS PETROLUB hebt Prognose für 2021 nach solidem Halbjahr erneut an.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Gehen Sie davon aus, dass es im Laufe des Jahres 2021 mochmal einen Lockdown geben wird?

finanzen.net Brokerage
finanzen.net Zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln