14.09.2020 17:56

Henkel schließt Langfrist-Stromabnahme-Vertrag mit US-Windpark - Aktie etwas leichter

600.000 Megawattstunden: Henkel schließt Langfrist-Stromabnahme-Vertrag mit US-Windpark - Aktie etwas leichter | Nachricht | finanzen.net
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Henkel hat zum Erreichen seiner Klimaziele einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit einem noch zu bauenden Windpark in den USA abgeschlossen.
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Die vereinbarte Kapazität, die künftig durch den Windpark in Bee County in Texas geliefert werden soll, entspricht laut Mitteilung 100 Prozent des Strombedarfs der Henkel-Aktivitäten in den USA - dazu gehören mehr als 30 Produktionsstandorte.

Technisch vereinbart wurde ein sogenannter virtueller Stromabnahmevertrag (Virtual Power Purchase Agreement, VPPA) über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren ab 2022 mit dem neuen Windkraftprojekt, das durch den dänischen Energieversorger Oersted entwickelt wird.

Der Windpark soll im Frühjahr 2022 ans Netz gehen, mit einer Gesamtproduktion von etwa 600.000 Megawattstunden pro Jahr. Der virtuelle Stromabnahmevertrag von Henkel umfasst die Hälfte dieser Stromkapazität zu festen Konditionen über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren. Henkel wurde für das VPPA laut Mitteilung von Schneider Electric Energy & Sustainability Services beraten. Finanzielle Details des Vertrags veröffentlichte der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern nicht.

Der DAX-Konzern möchte bis 2030 100 Prozent des Stroms für seine Produktionsstandorte aus erneuerbaren Quellen beziehen und bis 2040 ein "klimapositives Unternehmen" werden. Dafür setzt das Unternehmen auf eine Kombination verschiedener Ansätze: die Erzeugung von erneuerbaren Energien am Produktionsstandort selbst und die direkte sowie virtuelle Abdeckung des Bedarfs an Grünstrom. Zu Letzterem gehört auch der Abschluss von langfristigen VPPAs, bei denen Grünstrom aus bestimmten Anlagen in das Stromnetz eingespeist wird - und zwar in einer Menge, die dem Verbrauch des Unternehmens entspricht.

Auf XETRA zeigten sich die Henkel-Vorzüge mit letztlich 90,16 Euro 0,4 Prozent tiefer zum Schlusskurs vom Vorabend.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Henkel AG

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