Aixtron blickt vorsichtig auf 2026 - Personalabbau
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HERZOGENRATH (dpa-AFX) - Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron (AIXTRON SE) geht nach Umsatz- und Gewinneinbußen in 2025 vorsichtig ins neue Jahr. Das stärkste Wachstum werde in der Optoelektronik erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Bereich profitiert schon länger vom Bedarf an Lasern für die Datenkommunikation insbesondere in KI-Rechenzentren. Das Wachstum bei der Leistungselektronik auf Basis von Galliumnitrid dürfte indes moderater ausfallen und die Nachfrage nach Siliziumkarbid-Leistungselektronik "aufgrund erheblicher Überkapazitäten auf dem Markt voraussichtlich schwach ausfallen." In diesem Umfeld setzt die Unternehmensführung weiter auf Einsparungen, auch durch einen Personalabbau am Stammsitz Herzogenrath.
Der Vorstandsvorsitzende Felix Grawert erwartet für 2026 einen Umsatz von rund 520 Millionen Euro, in einer Bandbreite von plus/minus 30 Millionen Euro. Davon sollen etwa 16 bis 19 Prozent als Ergebnis vor Zinsen und Steuern hängen bleiben. Der Ausblick bewegt sich im Rahmen der Analystenschätzungen. In der Prognose berücksichtigt das Unternehmen bereits den weiteren Personalabbau, der mit einem mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag zu Buche schlagen sollte. So wurde den Angaben zufolge Anfang 2026 ein Mitarbeiterabbau in Herzogenrath vereinbart.
Im Jahr 2025 sank der Umsatz des MDax-Unternehmens um 12 Prozent auf 556,6 Millionen Euro. Bei einer operativen Gewinnmarge von 18 Prozent ergibt sich damit ein Rückgang des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) um rund ein Viertel auf 100,3 Millionen Euro, was mehr ist als von Analysten im Median erwartet wurde. Unter dem Strich blieben 85,3 Millionen Euro hängen und damit ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Die Dividende soll dennoch stabil bleiben mit 0,15 Euro je Aktie./mis/stk
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