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07.09.2020 21:15

Jim Cramer: Die wahren Gründe für die Rally der Apple- und Tesla-Aktie

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Die Börsenlieblinge Tesla und Apple kennen aktuell kein Halten mehr. Fast täglich brechen sie neue Rekorde und katapultieren die Unternehmensbewertungen in schwindelerregende Höhen. Alles nur Schall und Rauch? Nicht wenn es nach Starinvestor Jim Cramer geht.
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• Tesla und Apple mit rasantem Aktienlauf
• Apple als Konsumgüter-Konzern betrachten
• Tesla als Tech-Unternehmen wahrnehmen

Die Aktienrally von Tesla und Apple lässt nicht wenige Anleger sprachlos zurück. Trotz Coronakrise und wirtschaftlicher Eintrübung kennen die Anteilsscheine der beiden Börsengrößen nur eine Richtung - nach oben. Dabei scheint es kein Limit zu geben, was bei vielen Marktteilnehmern die Frage aufkommen lässt: Ist das noch eine nachhaltige Entwicklung oder fällt das Kartenhaus bald in sich zusammen? Immerhin hat Apple mittlerweile eine Marktkapitalisierung von mehr als 2 Billionen Dollar erreicht. Noch stutziger dürfte den Markt jedoch die phänomenale Rally des E-Autobauers Tesla gemacht haben. Innerhalb kürzester Zeit wurde Elon Musks Konzern erst der größte Autobauer der USA und nur kurze Zeit später der Welt. Mit einem Marktwert von 464 Milliarden Dollar ist Tesla nun sogar um ein Vielfaches wertvoller als alle anderen Autohersteller zusammen. Kein Wunder also, dass so manch ein Investor ins Grübeln kommt.

Aktiensplit macht Anteilsscheine optisch günstiger

Um den Aktienpreis erschwinglicher zu machen, entschieden sich beide Unternehmen für einen Aktiensplit, der am 31. August erfolgreich durchgeführt wurde und die Kurse optisch wieder senkte. Jeder Apple-Anteilseigner erhielt zu seiner Aktie drei weitere hinzu, für Besitzer des Tesla-Papiers gab es vier weitere Aktien dazu. Der Entschluss erwies sich als weiterer Kurstreiber. Während die Apple-Aktie zum Handelsschluss 3,36 Prozent hinzugewann, ging es für Tesla satte 12,56 Prozent nach oben.

Auch wenn CNBC-Moderator Jim Cramer die Skepsis von Marktteilnehmern angesichts der rasanten Kursentwicklung beider Unternehmen gut nachvollziehen kann, hält er die Anteilsscheine dennoch nicht für zu hoch bewertet. Dies legte er jüngst in einem Artikel für das Finanznachrichtenportal The Street dar. Zwar sei es richtig, dass es insbesondere der expansiven Geldpolitik der Fed zu verdanken sei, dass die Aktienmärkte sich überhaupt derartig erholen konnten. Dafür führt insbesondere der NASDAQ Composite diese Erholung mit immer neuen Höchstständen an. Dennoch sei den US-Unternehmen Tesla und Apple auch zugute zu halten, dass sie auch in der Krise "eine bessere Arbeit als jeder andere geleistet" hätten, wie Cramer schreibt.

Apple als Konsumgüter-Konzern

Apple sieht der Starinvestor noch immer als ein Unternehmen an, dessen Aktie auf jeden Fall gehalten werden sollte. Dies habe er schon gepredigt, als der Anteilsschein noch einen Wert von lediglich 5 US-Dollar hatte. Dennoch sei es richtig, dass Apple mit einer Börsenbewertung von 2 Billionen US-Dollar tatsächlich eine "teure Tech-Aktie" sei, schaue man sich die Wachstumsrate von 10 Prozent an, die das Unternehmen derzeit aufweise. Allerdings helfe es, die hohe Bewertung des iKonzerns zu verstehen, wenn man das Tim-Cook-Unternehmen einmal aus der Tech-Sparte herausnehme und als Konsumgüter-Konzern betrachte, also in Vergleich bringe mit Größen wie Procter & Gamble, Colgate oder Clorox. Hier stehe Apple mit einer Wachstumsrate von 10 Prozent, einer ansehnlichen Dividende und einer ausgezeichneten Bilanz auf einmal sehr gut da.

Darüber hinaus überzeuge der IT-Riese mit einer Vielzahl von verschiedenen Einnahmequellen. Schließlich verkaufe der Smartphone-Hersteller nicht nur Mobiltelefone, sondern auch Computer, Kopfhörer, Uhren etc. Auch die Service-Sparte würde fast "wie durch Zufall" auch noch zum Umsatz beitragen. Auch die ausgeprägte Kundenbindung hätte einen Anteil daran, dass der iKonzern nun eine Marktkapitalisierung von zwei Billionen US-Dollar zähle. Der einzige Stolperstein auf dem Weg zu weiterem Wachstum Apples könnte nach Meinung Cramer in China bestehen. Hier könnte das Tech-Unternehmen zum Kollateralschaden des weiterhin währenden Handelsstreits zwischen den USA und der Volksrepublik werden.

Tesla als Tech-Unternehmen verstehen

Was E-Autobauer Tesla angehe, sei es schon schwieriger die hohe Bewertung zu rechtfertigen, meint der Börsenkenner. Doch auch hier helfe es, den US-Konzern aus der Sparte der Autohersteller herauszunehmen und stattdessen als ein Tech-Unternehmen zu betrachten. Denn zwar stelle Tesla natürlich E-Autos her, allerdings verfüge auch er über ein breiteres Portfolio. Schließlich gehören auch Trucks, Solarpaneele und Batterien dazu. Ein wichtiges Datum in diesem Zusammenhang ist der 22. September, den Tesla zum "Battery Day" ausgerufen hat, und auf den Anleger mit Spannung warten. Als Tech-Unternehmen betrachtet bekomme man laut Cramer "das Genie von Elon Musk zu einem viel höheren Preis als noch vor einem Jahr", dennoch sei der Preis noch immer gerechtfertigt.

Allerdings gibt Cramer letztlich zu Bedenken, dass es bei Aktien keine Sicherheiten gäbe und man als Anleger immer auf alles gefasst sein müsse.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Novikov Aleksey / Shutterstock.com, Vladimir Arndt / Shutterstock.com

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22.10.2020Tesla NeutralGoldman Sachs Group Inc.
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22.10.2020Tesla UnderweightJP Morgan Chase & Co.
22.10.2020Tesla UnderperformBernstein Research
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