Enttäuschende Performance

Apple-Aktie könnte unter die Räder geraten - Analyst hält Apple-Verkäufe durch Buffett für möglich

01.04.24 15:27 Uhr

Analyst warnt vor möglichem Kurseinbruch - Trennt sich Warren Buffett von Apple-Aktien? | finanzen.net

Die sonst so starke Apple-Aktie war im bisherigen Jahresverlauf eine Enttäuschung. Ein Analyst spekuliert nun, dass Warren Buffett, ein ausgewiesener Fan des iKonzerns, einen Teil seiner Apple-Anteilschein abstoßen könnte.

Werte in diesem Artikel

• Analyst: Aktienverkäufe von Buffett könnten hinter den Kursverlusten bei Apple stecken
• Nächstes 13F-Formular könnte Apple-Aktie massiv belasten
• Anleger warten gespannt auf Apples KI-Pläne

Börsenguru Warren Buffett ist als echter Fan des Apple-Konzerns bekannt. So lobte er am 6. Mai 2023 auf der Jahreshauptversammlung seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway, der Smartphone-Hersteller sei einfach "ein besseres Unternehmen als jedes andere, das wir besitzen". Buffett schätzt insbesondere die Loyalität, die Kunden dem iKonzern gegenüber zeigen, sowie die Preissetzungsmacht, über die Apple seiner Ansicht nach verfügt.

Diese Begeisterung spiegelt sich auch in Buffetts Apple-Engagement wider: Laut dem bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten 13F-Formular von Berkshire landete Apple im vierten Quartal 2023 unangefochten auf dem ersten Platz der größten Positionen in Buffetts Portfolio - und das, obwohl Buffett seine Beteiligung an dem iKonzern im Berichtsquartal reduziert hat. Nachdem er 10.000.382 Papiere von Apple veräußert hatte, befanden sich immer noch 905.560.000 Anteilsscheine im Wert von 174,35 Milliarden US-Dollar im Depot des Börsengurus. Damit machte Apple stolze 50,19 Prozent der gesamten Beteiligungen aus (Stand: 31. Dezember 2023).

Analyst: Buffett könnte weitere Apple-Aktien verkaufen

Zwar hat sich Buffett damit im Schlussquartal 2023 nur von lediglich rund einem Prozent seines riesigen Bestands an Apple-Aktien getrennt, doch womöglich bleibt es dabei nicht und die Börsenlegende veräußert im ersten Quartal 2024 noch weitere Apple-Papiere. So hat Jordan Klein laut "Benzinga.com" erklärt, es würde ihn "nicht wundern, wenn [Warren Buffett] bereits jetzt verkauft". Immerhin gab es "zuletzt ein Trommelfeuer negativer Kommentare zu dem Unternehmen", so der Mizuho-Analyst. Damit spielt er an auf das Aus des Apple-Cars, einen wachsenden regulatorischen Druck sowie Sorgen hinsichtlich einer schwächeren Nachfrage in China.

Somit könnte Buffett mitverantwortlich sein für die enttäuschende Entwicklung der Apple-Aktie, die seit Jahresbeginn fast zwölf Prozent (Stand: 26.03.24) an Wert eingebüßt hat. Sollte sich dieser Verdacht im nächsten Bericht an die SEC bestätigen, so könnte dies die Apple-Aktie anschließend noch zusätzlich belasten, schließlich ist Buffett der wohl berühmteste Investor der Welt und für viele Anleger ein Vorbild. Über diese Wirkung sei sich auch Buffett selbst im Klaren, meint Klein. Dem Starinvestor sei bewusst, "dass, wenn dieses 13F herauskommt und zeigt, dass er angefangen hat zu verkaufen, [Apple]-Aktien gekillt werden, da Kleinanleger zur Ausfahrt drängen".

Warten auf KI-Pläne

Klein führt die derzeitig Kursschwäche bei Apple aber auch darauf zurück, dass bisher kaum etwas über die KI-Pläne des Tech-Konzerns bekannt ist. Bis dazu mehr veröffentlicht wird - was möglicherweise bereits im Juni auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) geschehen könnte - geht Klein davon aus, dass die Aktie voraussichtlich dem Markt hinterherhinken werde.

Ähnlich äußerte sich laut "Wallstreet Online" auch Barton Crockett, der Apple "an einem Scheideweg" sieht. Nach Meinung des Rosenblatt Securities-Analysten hängt alles von der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC ab. "Wenn Apple inspirierende neue KI-Funktionen auf den Markt bringen kann, könnte dies dabei helfen, die derzeitige Aufregung etwas zu dämpfen", schrieb er in einer Mitteilung an Kunden.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: nui7711 / Shutterstock.com, Vladimir Arndt / Shutterstock.com

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