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17.05.2018 21:24
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Trump hat noch immer Millionenschulden bei Banken - 175 Millionen allein bei der Deutschen Bank

Finanzreport: Trump hat noch immer Millionenschulden bei Banken - 175 Millionen allein bei der Deutschen Bank | Nachricht | finanzen.net
Finanzreport
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US-Präsident Donald Trump hat seine Finanzen offengelegt. Aus dem Bericht, der einer unabhängigen Ethikbehörde zugänglich gemacht wurde, geht auch hervor, wie die Geschäfte von Trumps Unternehmen 2017 gelaufen sind.
Der Report umfasst den Zeitraum von 2017 bis Anfang 2018. In dieser Zeitspanne haben die Unternehmen des US-Präsidenten, die dieser vor seinem Amtsantritt in eine Treuhandgesellschaft eingebracht hat, die von seinen Söhnen geleitet wird, 453 Millionen Dollar eingenommen. Wieviel Gewinn die mehr als 100 verschiedenen Unternehmen, darunter Hotels, gemacht haben, geht aus der Aufstellung nicht hervor, denn die Kosten sind im Rahmen des Finanzreports nicht aufgeführt.

Einer der Umsatzstars unter den Trump-Geschäften war im Berichtszeitraum das Trump-Hotel in Washington - allein 40 Millionen Dollar Erlöse hat das Haus generiert. Das Mar-a-Lago in Florida, ein beliebtes Wochenend-Domizil von Trump, hat 25 Millionen Dollar umgesetzt.

Weiterhin Schulden bei der Deutschen Bank

Auch über Trumps Schuldensituation gibt der Finanzreport Auskunft. Verglichen zum Vorjahr hat sich an den Zahlen wenig verändert - der US-Präsident steht weiterhin mit 315 Millionen US-Dollar bei diversen Kreditgebern in der Kreide. Allein die Schulden bei der Deutschen Bank belaufen sich auf 175 Millionen Dollar, wie dem Report zu entnehmen ist. Daneben ist Ladder Capital einer der größten Gläubiger von Trump: 100 Millionen Dollar schuldet er dem Real Estate Investment Trust Ladder Capital.

Trump wird für Deutsche Bank zum Problemfall

Der größte Kreditgeber des US-Präsidenten zu sein, hat Deutschlands Branchenprimus bislang keine Vorteile gebracht - im Gegenteil. Die US-Finanzaufsicht verlangt von der Deutschen Bank eine Offenlegung der Kreditverhältnisse zwischen dem Haus und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Konkret geht es dabei um einen Kredit in Höhe von 285 Millionen Dollar, der zur Absicherung des Bürogebäudes in New York geflossen ist. Die Refinanzierung für das Projekt steht 2019 an.

Zeitgleich interessiert sich auch US-Sonderermittler Robert Mueller im Zusammenhang mit seinen Russland-Ermittlungen für die finanziellen Verwicklungen zwischen der Deutschen Bank und dem heutigen US-Präsidenten und seiner Familie. Demokraten haben den Verdacht geäußert, dass Russland für eine Zahlung an Trump gebürgt habe. Der Verdacht der Geldwäsche steht in diesem Zusammenhang ebenfalls im Raum und hat den Ruf der Deutschen Bank in den USA schwer beschädigt und den Frankfurtern bereits hohe Bußgelder eingebracht.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Win McNamee/Getty Images, James Devaney/Getty Images, NICHOLAS KAMM/AFP/Getty Images, Tom Pennington/Getty Images
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