02.02.2022 12:31

Commerzbank, Deutsche Bank & Co.: Steigende Zinsen treiben Bankenbranche auf Hoch seit 2018

Höchststand: Commerzbank, Deutsche Bank & Co.: Steigende Zinsen treiben Bankenbranche auf Hoch seit 2018 | Nachricht | finanzen.net
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Steigende Marktzinsen treiben die Kurse in der Bankenbranche weiter an.
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Der europäische Sektorindex Stoxx Europe 600 Banks kletterte am Mittwoch wieder auf einen Höchststand seit Sommer 2018. Mit einem Plus von 10 Prozent hängt er im noch jungen Jahr gemeinsam mit dem Index der Energiewerte alle anderen Branchen weit ab.

Die Rendite von Bundesanleihen mit zweijähriger Laufzeit stehen mittlerweile wieder so hoch wie zuletzt 2016. Zehnjährige Bundespapiere rentieren immerhin auf einem höchsten Stand seit Mai 2019. Und steigende Zinsen bedeuten in der Regel höhere Erträge für die Geldhäuser. Diese kommen der Branche nach der schwierigen Niedrigzinsphase recht, deren Ende sich nun immer konkreter abzeichnet. Mit Blick auf die USA diskutieren die Experten bereits nur noch über das Tempo und das Ziel des Straffungskurses der US-Notenbank. Die unmittelbar bevorstehende Zinswende selbst gilt aus ausgemacht.

Die Aktie der Commerzbank erreichte am Mittwoch mit über 8 Euro den höchsten Stand seit Mai 2019 - und die Bank insgesamt wieder einen Marktwert von 10 Milliarden Euro. Nach dem Pandemie-Crash im Frühjahr 2020 hatte das Papier nur noch 2,80 Euro gekostet. Die Aktie der Deutschen Bank stieg auf ihren höchsten Kurs seit 2018 bei fast 13 Euro. Sie hatte am Tiefpunkt in der Corona-Krise bei nur noch 4,449 Euro gestanden.

"Die Deutsche Bank ist zurück", hatte der Analyst Nicolas Payen von Kepler Cheuvreux erst am Montag in seiner Kaufempfehlung geschrieben. Die Aktien des jahrelang umgebauten Konzerns seien wieder eine zuverlässige und attraktive Investitionsmöglichkeit. Auch für die Commerzbank hatte zuletzt das Analystenlob zugenommen, auch wenn sie noch mitten im Umbau steckt und sich nach kräftigem Stellenabbau finden muss.

Klar gegen den Branchentrend schwach waren am Mittwoch nur die Papiere der Swedbank und Julius Bär. Hier kamen vorgelegte Geschäftsergebnisse bei den Anlegern nicht gut an.

/ag/stw/stk

FRANKFURT (dpa-AFX)

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