KORREKTUR: Evonik-Dividende für 2026 wird nochmals niedriger ausfallen

05.02.26 14:25 Uhr

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(In der um 13:42 Uhr gesendeten Meldung "Evonik-Dividende für 2026 wird nochmals niedriger ausfallen" muss es im 1. Satz des 4. Absatzes korrekt "Evonik (NICHT RAG) -Manager Rettig" heißen. Es folgt die korrigierte Fassung.)

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Evonik-Dividende für 2026 wird nochmals niedriger ausfallen

Von Olaf Ridder

DOW JONES--Die Aktionäre von Evonik müssen sich nach der Dividendenkürzung auf 1 Euro je Aktie für 2025 auf eine nochmals sinkende Ausschüttung bezogen auf das Jahr 2026 einstellen. "Ich glaube, der 1 Euro, das kann man heute sagen, den würde ich nicht sehen im nächsten Jahr", sagte Claus Rettig, der Asienchef des Chemiekonzerns, der seit September operativ das Finanzressort führt, in einer virtuellen Pressekonferenz.

Evonik hatte am späten Vormittag nach einer Vorstandssitzung überraschend eine neue Dividendenpolitik bekannt gegeben. Danach sollen beginnend mit dem gerade begonnenen Geschäftsjahr künftig 40 bis 60 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses ausgeschüttet werden. Mit einer solchen dynamischen Regelung will sich der Konzern mehr finanzielle Flexibilität verschaffen, etwa um in Asien in Wachstum zu investieren.

Über mehrere Jahre hatte Evonik stabile Dividenden gezahlt, auch mit Rücksicht auf den Hauptaktionär RAG-Stiftung, die noch etwa ein Viertel aller Evonik-Aktien hält. Für 2024 waren 1,17 Euro Dividende gezahlt worden. In einem Zwischenschritt soll die Ausschüttung für 2025 nun auf 1,00 Euro sinken.

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Hätte man die neue Dividendenpolitik für 2025 angewandt, wären es noch weniger gewesen, wie Evonik-Manager Rettig ausführte: nämlich 82 Cent am oberen Rand der Ausschüttungsspanne und 54 Cent am unteren Rand. Da Evonik für 2026 operativ ein bereinigtes EBITDA auf Vorjahresniveau anpeilt, ist die 1-Euro-Marke aus dem Zwischenschritt für 2025 im nächsten Jahr nicht zu erreichen. Allerdings, so Rettig, korreliere das bereinigte Konzernergebnis auch nicht eins zu eins mit dem bereinigten EBITDA.

Dass es operativ besser laufen könnte als derzeit, glaubt Konzernchef Christian Kullmann nach derzeitigem Stand nicht. Eine Besserung der Situation in der Branche sei nicht in Sicht, sagte er.

Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com

DJG/rio/sha

(END) Dow Jones Newswires

February 05, 2026 08:25 ET (13:25 GMT)

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16.01.2026Evonik Equal WeightBarclays Capital
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