Evonik-Aktie profitiert: Konzern schafft Gewinnziel - Stellenabbau geplant

Evonik hat die im September gekürzte Gewinnprognose für 2025 erreicht.
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Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITDA) sank nach vorläufigen Zahlen von 2,065 Milliarden Euro im Vorjahr auf etwa 1,874 Milliarden Euro, wie der Spezialchemiekonzern in Essen mitteilte. Angepeilt worden waren 1,9 Milliarden Euro. Der Umsatz sank um etwa 7 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro.
Netto wies Evonik für 2025 einen Überschuss von 265 Millionen Euro aus, der damit das Vorjahresergebnis von 222 Millionen Euro noch übertrifft.
2026 wird der operative Gewinn wohl stabil bleiben. Die Zielspanne für das bereinigte EBITDA im laufenden Jahr gab der Konzern mit 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro an. Im Mittelpunkt wären das 1,85 Milliarden.
Mittelfristig konzentriere sich Evonik nun voll auf das Ziel, eine Kapitalrendite (ROCE) von 11 Prozent zu verdienen, hieß es.
Das Effizienzprogramm Evonik Tailor Made werde auch im laufenden Jahr "auf das Ziel einzahlen, die Kosten deutlich zu senken, auch durch den Abbau von insgesamt bis zu 2.000 Stellen".
Die vollständigen Zahlen wird Evonik am 4. März vorlegen. Eine Nachfolge für die ausgeschiedene Finanzchefin soll bis zur Hauptversammlung Anfang Juni gefunden und im Amt sein.
Evonik passt Dividendenpolitik an
Evonik passt seine Dividendenpolitik an. Wie der Konzern mitteilte, sollen künftig 40 bis 60 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses ausgeschüttet werden. Durch die neue Dividendenpolitik solle eine verbesserte Balance zwischen einer angemessenen Erfolgsbeteiligung für die Aktionäre und der finanziellen Flexibilität des Unternehmens erreicht werden, hieß es zur Begründung. Erstmals Anwendung finden soll diese neue Dividendenpolitik auf den Bilanzgewinn für das Jahr 2026.Für das Jahr 2025 schlägt der Vorstand als Übergang zur neuen Dividendenpolitik eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor. Das entspricht einer Dividendenrendite von derzeit etwa 7 Prozent. Zuletzt war eine Dividende von 1,17 Euro je Aktie gezahlt worden.
"Wir brauchen eine gute Balance zwischen einer angemessenen Erfolgsbeteiligung für die Aktionäre und der Fähigkeit, zur richtigen Zeit in die besten Zukunftsprojekte zu investieren und die Verschuldung weiter abzubauen", sagte Konzernchef Christian Kullmann. "Unsere neue Dividendenpolitik trägt dieser Balance besser Rechnung."
Die Evonik-Aktie legt auf XETRA zeitweise 1,34 Prozent auf 14,35 Euro zu.
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