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09.07.2019 21:58
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Bill Gates: Einfluss der Tech-Riesen zu groß - Regierung muss eingreifen

Machtmissbrauch?: Bill Gates: Einfluss der Tech-Riesen zu groß - Regierung muss eingreifen | Nachricht | finanzen.net
Machtmissbrauch?
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Die Macht und der Einfluss von großen Tech-Konzernen sollte nicht unterschätzt werden, meint Bill Gates. Der Microsoft-Gründer fordert härtere Restriktionen durch die Behörden.
US-amerikanische Tech-Konzerne können aufgrund ihrer großen Macht und ihres weitreichenden Einflusses unberechenbar sein. Das weiß Microsoft-Gründer Bill Gates besser als jeder andere. Daher fordert er mehr Restriktionen vonseiten der US-Regierung.

Eine Hand voll Konzerne mächtiger als ganze Staaten

In den Medien ist immer wieder die Rede von den sogenannten FAANG-Aktien, ein Begriff, der für die global erfolgreichsten Tech-Konzerne Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google steht. Gemeinsam haben sie einen Marktwert, der sich auf über drei Billionen US-Dollar beläuft. Ein Wert, der höher ist als das Bruttoinlandsprodukt manch eines Landes. Sie haben sich aus kleinen Startups zu globalen Giganten aufgeschwungen und haben eine überaus große Reichweite entwickelt.

Doch ihre Macht ruft nicht wenige Kritiker auf den Plan. Denn sie befürchten, dass die Welt heutzutage nicht mehr durch Panzer oder Waffen, sondern durch große Wirtschaftsakteure beherrscht wird. Besonders, wenn sie sich in die Politik einmischen oder sich gerne mal staatlicher Kontrollen entziehen. Die Befürchtung ist dann, dass sie ihren großen Einfluss missbrauchen könnten.

Härte Regulationen durch die Behörden

Und das möchte Microsoft-Gründer, Bill Gates, verhindern. Er fordert härtere Restriktionen vonseiten der Regierungen. Auf dem Economic Club of Washington-Forum verlautete der 63-Jährige, dass der Einfluss von Tech-Konzernen auf die Kultur, Wirtschaft und allen anderen Bereichen des Lebens immer stärker werde. Angesichts der großen Bedeutung, die sie in der Gesellschaft erlangt haben, müssen sich Regierungen nun fragen, welche Auswirkungen dies nun auf beispielsweise die Wahlen oder die Drogen-Geldwäscherei haben werde. "Es ist somit wichtig, dass die Regierung eingreift", so Gates.

Das sei insofern wichtig, als dass digitalen Medien in der heutigen Zeit eine besondere Rolle zugemessen werde. Damit ihre Nutzung aber auch zukünftig mehr Vorteile als Nachteile birgt, müssten stärkere Kontrollen insbesondere im Hinblick auf Privatsphäre der Nutzer und auf die Verwaltung von Benutzerdaten durchgeführt werden.

Tech-Konzerne könnten von Microsofts Fehlern lernen

Microsoft stand selbst im Mittelpunkt behördlicher Ermittlungen, als der Konzern 1998 gegen die Kartellgesetze verstoß. Doch der Konzern lernte aus seinen Fehlern und änderte nach Einigung mit der US-amerikanischen Justizbehörde einige seiner Geschäftspraktiken. Eine stärkere Kooperation mit staatlichen Behörden erwartet Gates nun auch von jungen Akteuren der heutigen Tech-Branche.

Bereits im vergangenen Jahr kritisierte der 63-Jährige Apple, da sich der Konzern 2016 weigerte, dem FBI Zugangsdaten zu iPhones von Verbrechern zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage von Regierungsstellen, eine Möglichkeit zu bekommen, die Kommunikation von Apple-Nutzern abhören zu können, lehnte Apple ebenfalls mit der Begründung ab, dass der iPhone-Hersteller selbst keinen Zugang hierzu hätte. Doch dies bezweifelt Gates. Er wirft Apple und anderen Großkonzernen Arroganz gegenüber der Regierung vor und sagte diesbezüglich: "Es ist keine Frage der Möglichkeit, sondern des Willens."

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Dimitrios Kambouris/Getty Images, Chesnot/Getty Images

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