Das Grubenunglück in einem Bergwerk von K+S am 1. Oktober wird die Lieferfähigkeit des Kali- und Salzproduzenten nicht beeinträchtigen.
Allerdings werden als Folge des Unglücks möglicherweise Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, wie K+S mitteilte.
Derzeit konzentriere sich das Unternehmen darauf, das in der Grube ausgetretene Kohlendioxid zu beseitigen. Erst danach werde eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen. Da gegenwärtig die gesamte Produktion am Standort ruht, ist die Beschäftigung eines Großteils der Mitarbeiter vorerst nicht möglich. Hierfür werden zunächst Urlaubsansprüche und bestehende Zeitguthaben verbraucht. Für einen darüber hinaus gehenden Zeitraum mit Produktionsstillstand soll Kurzarbeit angemeldet werden. Der Ausfall des Bergwerks soll durch andere Produktionsstätten aufgefangen werden. Das Unglück in dem Bergwerk in Thüringen hatte drei Bergleute das Leben gekostet. Eine Sprengung in rund 900 Metern Tiefe hatte große Mengen Kohlendioxid freigesetzt, das auch in einen höher gelegenen Schacht und bis an die Oberfläche vordrang.
Im Werk Unterbreizbach arbeiten nach Angaben der K+S Kali GmbH rund 800 Beschäftigte. Die Anlage ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Die K+S Kali GmbH mit Sitz in Kassel gehört zur K+S Gruppe. Das Unternehmen gewinnt in sechs Bergwerken in Deutschland kali-, magnesium- und schwefelhaltige Salze. Daraus werden unter anderem Düngemittel und Streusalz produziert. An den beiden Standorten in Thüringen arbeiten insgesamt mehr als 1.000 Menschen. Dow Jones Newswires
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