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10.04.2018 22:11
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NVIDIA-Aktie gefragt: Morgan Stanley sieht Krypto-Schwäche als Vorteil

Neue Einschätzung: NVIDIA-Aktie gefragt: Morgan Stanley sieht Krypto-Schwäche als Vorteil | Nachricht | finanzen.net
Neue Einschätzung
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Bitcoin und Co. befinden sich derzeit weit entfernt von ihren Allzeithochs. Doch Experten der US-Großbank Morgan Stanley sehen genau hier einen Vorteil. Davon profitieren jedoch nicht die Cyberdevisen.
Der Kryptomarkt hat in seiner kurzen Lebenszeit schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Insbesondere die größte Digitalwährung, der Bitcoin, ist großen Schwankungen ausgesetzt. Nachdem der Token im Dezember noch fast 20.000 US-Dollar wert war, bewegt sich der Bitcoin-Preis derzeit bei "nur" rund 6.700 US-Dollar. Doch der Kursverfall bietet auch Chancen und das nicht im Kryptomarkt selbst.

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NVIDIA als großer Mining-Profiteur

Die NVIDIA-Aktie legte innerhalb der vergangenen zwölf Monate einen Sprint aufs Börsenparkett. Die Papiere konnten in diesem Zeitraum einen Zuwachs von rund 120 Prozent an der NASDAQ verzeichnen. Damit liegen sie im NASDAQ 100 gemeinsam mit Netflix und PayPal an der Spitze. Kurstreiber war das Mining von Kryptowährungen. NVIDIA stellt sogenannte Graphics Processing Units (GPUs) her, welche zum Schürfen bestimmter Cyberdevisen benötigt werden.

Da nun jedoch doch das Interesse an den Token merklich abflacht, verloren Investoren zwischenzeitlich ihren Optimismus. Die Papiere des Grafikkartenherstellers schlossen am Montagabend bei 215,41 US-Dollar, mehr als 15 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch bei 254,40 US-Dollar. Genau hier setzt die Analyse des Chip-Experten bei Morgan Stanley, Joseph Moore an.

Pullback als Einstiegschance

Moore sieht den Pullback der Aktie als günstige Gelegenheit zum Einstieg. Zwar gibt der Experte in seiner Einschätzung zu, dass die gesunkene Nachfrage nach GPUs NVIDIA-Erlöse in den kommenden Quartalen deutlich beeinflussen könnte - und zwar nach unten. Doch dürften nach dem Krypto-Hype erneut die Spieler wieder am Zug sein. Während des Krypto-Booms standen Computerspieler vor dem Problem, dass die Nachfrage nach guten Grafik-Chips so hoch war, dass Gamer gegenüber Minern kaum Chancen hatten, entsprechende Produkte zu ergattern. Laut Moore könnte sich eine Art "Spieler-Stau" gebildet haben, so dass diese Zielgruppe nun vermehrt zugreifen dürfte. Das könnte den Rückgang bei Miner-Kunden wieder wettmachen und rechtfertigt seine positive Einschätzung.

Darum setzte der Analyst das Kursziel für die NVIDIA-Aktie bei 258 US-Dollar fest, über dem 52-Wochen-Hoch. Die Empfehlung wurde von "Equal-Weight" auf "Overweight" hochgestuft. Anleger folgten der Einschätzung auf dem Fuße: Die Anteilsscheine des Grafikkartenkonzerns schossen Dienstagshandel 5,8 Prozent auf 227,91 US-Dollar nach oben.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Katherine Welles / Shutterstock.com

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