P7S1-Aktie höher: ProSiebenSat.1 mit noch weniger Jahresgewinn als befürchtet

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat im abgelaufenen Jahr noch weniger verdient als zuletzt schon befürchtet.
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Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belaufe sich voraussichtlich auf 405 Millionen Euro, teilte das im SDAX notierte Unternehmen am Montagabend mit. Mitte November hatte der Konzern seine Erwartungen bereits am oberen Ende der Prognosespanne um 20 Millionen Euro gesenkt. Nun wurde nicht einmal mehr das angepeilte untere Ende von 420 Millionen Euro erreicht. Der Aktienkurs von ProSiebenSat.1 gab in einer ersten Reaktion leicht nach. Der Münchener Konzern ist seit Kurzem in der Hand der italienischen Medienholding MFE, die rund drei Viertel der Anteile hält.
Die Ergebnisentwicklung reflektiere das herausfordernde Marktumfeld in Deutschland, hieß es in der Mitteilung weiter. Es sei weiterhin durch einen branchenweiten Rückgang der Investitionen in TV-Werbung geprägt. Dies habe sich auch im vierten Quartal, dem für das Unternehmen wichtigsten Quartal, belastend auf das TV-Werbegeschäft von ProSiebenSat.1 ausgewirkt. Der Umsatz sank bereinigt um Währungseffekte und Portfolioveränderungen um zwei Prozent auf 3,68 Milliarden Euro. Experten hatten mit etwas mehr gerechnet. Erfreulich war, dass die Netto-Finanzverschuldung von 1,51 Milliarden Euro 2024 auf 1,34 Milliarden Euro reduziert wurde. Das gesamte Zahlenwerk will ProSiebenSat.1 am 26. März vorstellen.
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Bildquellen: Holger Rauner © ProSiebenSat.1 Media AG, Jan Pitman/Getty Images
