12.01.2018 16:45
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Ripple und MoneyGram kündigen Kooperation an - So reagiert der XRP-Kurs

Zuversicht kehrt zurück: Ripple und MoneyGram kündigen Kooperation an - So reagiert der XRP-Kurs | Nachricht | finanzen.net
Zuversicht kehrt zurück
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Die Digitalwährung Ripple ist mit einer neuen Kooperation wieder ein bisschen mehr in der realen Wirtschaft angekommen. Das lässt auch die Anleger aufhorchen, nachdem der Kurs der Währung in den letzten Tagen unter die Räder geraten war.
Am Donnerstag kündigte MoneyGram, eine der weltweit größten Firmen für länderübergreifende Geldüberweisungen, ein Pilotprojekt an, in dessen Rahmen das XRP-Token von Ripple für grenzübergreifende Transaktionen eingesetzt werden soll. Dafür soll MoneyGram ins Ökosystem von Ripple eingebunden und an das neue Ripple-Zahlungsnetzwerk xRapid angeschlossen werden.

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Ripple soll Zeit- und Kostenersparnis bringen

MoneyGram-CEO Alex Holmes nannte in einer Pressemitteilung vor allem die schnellen Geschwindigkeiten und die Kosteneffizienz bei Überweisungen via Ripple als Grund, warum man sich gerade für diese Kryptowährung entschieden habe. "Ripple steht an der Spitze der Blockchain-Technologie", so Holt. "Wir sind zuversichtlich, dass Ripple die Effizienz erhöhen und die Dienstleistung für unsere Kunden verbessern wird." Im Vergleich zu Bitcoin, wo pro Transaktion Kosten von bis zu 30 Dollar anfallen könnten, betrage die Gebühr bei Ripple nur ein paar Penny, heißt es in der Meldung weiter.

Bislang benötigt MoneyGram, wie ähnliche Anbieter auch, für einen schnellen internationalen Geldtransfer in jedem Land mit Filialstandort auch Konten, auf denen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Nur so ist es möglich, dass Beträge, die in einer Filiale eingezahlt werden, bereits Minuten später in einer Filiale auf der anderen Seite des Globus in der dortigen Landeswährung abgeholt werden können. Laut Ripple-CEO Brad Garlinghouse können Transaktionen mit der eigenen Währung XRP aber tatsächlich innerhalb von drei Sekunden komplett abgewickelt werden, so dass es nicht mehr nötig ist, Geld auf den jeweiligen Landeskonten vorzuhalten. Stattdessen könne "Geld genauso schnell wie Informationen" übermittelt werden.

Digitalwährung hat heftigen Einbruch hinter sich

MoneyGram ist für Ripple nicht der erste Kunde aus der Finanzbranche. Seit Mitte November testen bereits American Express und die Bank Santander die Ripple-Technologie. Zum Jahresstart half das der Kryptowährung dann auch auf ein neues Rekordhoch bei 3,84 US-Dollar. Zu Wochenbeginn kam jedoch der Schock: Eine Kursbereinigung um drei koreanische Börsen bei "CoinMarketCap", der wohl beliebtesten Informationsseite für Kryptowährungen, ließ Ripple deutlich abstürzen. Auch in den Tagen darauf blieb der digitale Taler unter Druck. Die angekündigte Kooperation mit MoneyGram brachte jedoch wieder Bewegung in den XRP-Kurs: Er stieg laut "CoinMarketCap" in der Folge am Donnerstagabend zeitweise um rund 30 Prozent von 1,75 US-Dollar auf 2,25 US-Dollar. Aktuell hält er sich bei gut 2 Dollar.

Experten glauben an Ripple

Auch die Analysten finden überwiegend lobende Worte für Ripple und den neuen Deal. Analyst Mati Greenspan von eToro sagte gegenüber "Forbes", dass die Ankündigung die Zuversicht wachsen lasse, dass Ripple versprochene Kooperationen tatsächlich umsetzen könne. "Ripple hat schon zuvor bekanntgegeben, dass man Verträge mit drei der fünf größten Zahlungsdienstleister geschlossen habe", so Greenspan. Bislang habe der Markt das aber nur als weiteres Gerücht behandelt. Das dürfte sich jetzt jedoch ändern.

Joe DiPasquale, der einen Kryptofonds bei BitBull Capital leitet, zeigte sich laut "Forbes" nicht überrascht von dem Kursplus bei XRP, das auf die Ankündigung folgte, und geht davon aus, dass es noch mehr Potenzial nach oben gibt. "Wenn Ripples starke Parnterschaften so weitergehen, erwarte ich, dass auch der Wert von Ripple weiter steigen wird", so der Fondsmanager. Etwas skeptischer ist hingegen Tim Ennking von Crypto Asset Management. Er glaubt momentan lediglich an eine Gegenbewegung nach dem Ausverkauf zum Wochenstart.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, Akarat Phasura / Shutterstock.com

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