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24.04.2019 17:53
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Warum Goldman Sachs nicht an eine Ölpreis-Rally glaubt

US-Sanktionen im Blick: Warum Goldman Sachs nicht an eine Ölpreis-Rally glaubt | Nachricht | finanzen.net
US-Sanktionen im Blick
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Die Ankündigung der Vereinigten Staaten, iranische Ölexporte künftig stärker zu bekämpfen, dürfte keine großen Auswirkungen auf die Ölpreise haben, glaubt die US-Bank Goldman Sachs.

Androhung von Sanktionen

Am Ostermontag kündigten die USA die weitere Bekämpfung iranischer Ölexporte an, US-Präsident Donald Trump will diese komplett verhindern. Daher werden die Vereinigten Staaten nun das Ende der Ausnahmeregelungen für Länder, die noch Öl aus dem Iran beziehen, durchsetzen. Bislang wurden acht Volkswirtschaften nicht mit Strafen konfrontiert, wenn sie iranisches Öl bezogen. Dabei handelt es sich um China, Indien, Japan, Türkei, Italien, Griechenland, Südkorea und Taiwan. Vergangenen Montag forderten die USA nun aber, dass diese Abnehmerländer die Exporte bis zum 1. Mai einstellen sollen - sollte dies nicht geschehen, müssten sie mit Sanktionen rechnen. US-Außenminister Mike Pompeo bekräftigte das Ziel des Weißen Hauses, die iranischen Ölexporte auf null zu reduzieren. Investoren an den Finanzmärkten reagierten daraufhin besorgt, die Rohölpreise stiegen auf Halbjahreshöchststände. Die Ankündigung der USA nährte die Sorgen vor einer möglichen Versorgungskrise.

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Goldman Sachs: Ölpreis-Rally unwahrscheinlich

Auf lange Sicht dürfte diese Entscheidung Goldman Sachs zufolge aber nur begrenzte Auswirkungen auf die Rohölpreise haben. Zwar stiegen die Ölpreise in diesem Jahr bereits trotz Sorgen bezüglich weltweiter Lieferungen auf den höchsten Stand, eine Rally sei dennoch nicht in Sicht.

"Während wir die kurzfristigen Aufwärtspreisrisiken anerkennen, bekräftigen wir unsere grundsätzlich abgeleitete Brent-Preisspanne von 70-75 $ pro Barrel für das zweite Quartal 2019", schrieb die US-Bank in einer Research Note.

Bis 2020 rechnet Goldman Sachs also weiterhin mit fallenden Preisen aufgrund der besser versorgten Märkte sowie der Unsicherheiten, ob die OPEC weiterhin an der Vereinbarung festhalten wird, die Produktion zu drosseln, um die Preise zu stützen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Sukpaiboonwat / Shutterstock.com, Robert Lucian Crusitu / Shutterstock.com

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