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20.08.2018 22:10
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Kräftige Kurszielsenkung: JPMorgan rechnet erneut mit Einbruch von Tesla - Aktie stemmt sich dagegen

Bank rudert zurück: Kräftige Kurszielsenkung: JPMorgan rechnet erneut mit Einbruch von Tesla - Aktie stemmt sich dagegen | Nachricht | finanzen.net
Bank rudert zurück
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Die Tesla-Aktie befindet sich in schwierigem Fahrwasser. Nach dem Kurseinbruch am Freitag ging die Talfahrt zum Wochenstart zunächst weiter. Am Ende lagen aber die Bullen vorn.
Mit einem Abschlag von knapp neun Prozent hat die Tesla-Aktie die vergangene Handelswoche beendet. Und auch am Montag sahen die Anleger rot: Das Papier des Elektroautobauers wurde an der Börse zunächst weiter abgestraft, im frühen Handel ging es um mehr als drei Prozent abwärts, bevor erneut die Käufer das Ruder in die Hand nahmen und dem Anteilsschein zum Handelsende zu einem Plus von 0,96 Prozent auf 308,44 Dollar verhalfen.

JPMorgan wird pessimistisch

Dabei war die Nachrichtenlage alles andere als positiv. Eine Kurszielsenkung der US-Bank JPMorgan verstärkte den Druck auf den Elektroautobauer weiter. Die Experten des Finanzhauses rechnen nun mit einem Einbruch der Tesla-Aktie bis auf 195 US-Dollar, was einem Kurseinbruch um mehr als ein Drittel gleichkäme. Bislang hatte JPMorgan dem Anteilsschein bis Dezember einen Sprung auf 308 US-Dollar zugetraut.

Dabei verweist das Analystenteam insbesondere auf die jüngst von Konzernchef Elon Musk ausgelösten Börsenturbulenzen. Der Milliardär hatte in einem Tweet zunächst davon gesprochen, den Elektroautobauer von der Börse nehmen zu wollen und sogar einen konkreten Preis angegeben, zu dem Anleger ihre Aktien verkaufen können. Diese Aktion war aber offenbar nicht mit dem übrigen Tesla-Management abgesprochen, eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens folgte erst geraume Zeit später.

Die Experten von JPMorgan reagieren mit ihrer Kurszielsenkung insbesondere auf die von Elon Musk aufgestellte Behauptung, die Finanzierung der Aktion sei gesichert. "Wie werden Tesla ausschließlich auf Basis von Fundamentaldaten bewerten", so Analyst Ryan Brinkman. Nachdem der Experte erst vor rund zwei Wochen im Zuge einer möglichen Privatisierung das Kursziel von 195 auf 308 US-Dollar angehoben hatte, rudert er nun zurück. Die Finanzierung der Privatisierungspläne scheine - anders als von Elon Musk behauptet - nicht gesichert zu sein, so Brinkman weiter.

Saudis nicht final im Boot?

Zweifel meldet der Analyst insbesondere im Hinblick auf eine Unterstützung der Muskschen Pläne durch den saudischen Staatsfonds an. Besonders eine Formulierung in einem Blogeintrag von Elon Musk ließ Brinkman aufhorchen: Die Saudis hätten Musk um weitere Einzelheiten gebeten, wie eine Privatisierung des Unternehmen von statten gehen könnte. "Das deutet darauf hin, dass ein solcher Deal möglicherweise gar nicht formell vorgeschlagen wird", so Brinkmann in einer Mitteilung an Kunden des Finanzhauses. Diese Entwicklung unterscheide sich von dem, was Musk auf Twitter geäußert habe, schreibt der Analyst weiter. "Tesla scheint eine Privatisierung des Unternehmens auszuloten, aber wir sind jetzt der Überzeugung, dass ein solcher Prozess viel weniger fortgeschritten ist, als wir bisher angenommen haben". Eine formale Einbeziehung eines möglichen Börsenrückzugs bei der Bewertungsanalyse sei daher verfrüht erfolgt.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: betto rodrigues / Shutterstock.com, VCG/VCG via Getty Images, Ken Wolter / Shutterstock.com, Hadrian / Shutterstock.com

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