finanzen.net
29.06.2015 17:45

DAX verliert über 3 Prozent - Angst vor Grexit löst Ausverkauf aus

Börsen schließen tiefrot: DAX verliert über 3 Prozent - Angst vor Grexit löst Ausverkauf aus | Nachricht | finanzen.net
Börsen schließen tiefrot
Folgen
Die Griechenland-Krise hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Montag kalt erwischt.
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Nachdem Athen überraschend ein Referendum über den Forderungskatalog der Gläubiger angekündigt hatte, kam es zu einem kleinen Ausverkauf. Von Panik war allerdings nichts zu spüren. In den jüngsten Umfragen spricht sich eine Mehrheit der Bevölkerung für eine Vereinbarung mit den Gläubigern aus. Somit kann eine Pleite des Landes noch immer vermieden werden. Der DAX verlor 3,6 Prozent auf 11.083 Punkte - im Tagestief notierte der Index bei 10.964.

   Die Deutsche Bank warnte allerdings davor, dass selbst bei einem "Ja" der Griechen zu den Gläubiger-Plänen die Kuh noch nicht vom Eis sei. Das Problem sei die fehlende Glaubwürdigkeit der aktuellen Regierung in Athen, beschlossene Reformen auch in die Tat umzusetzen. Ein Wechsel der Regierung und eine Regierung der Nationalen Einheit seien daher möglicherweise vonnöten. Um dies zu bewerkstelligen, müsse möglicherweise der Druck seitens der Finanzmärkte zunächst weiter steigen.

   Unter Druck standen die Bankenwerte im DAX. Für Commerzbank-Papiere ging es 4,8 Prozent nach unten, Deutsche Bank verloren 5,8 Prozent. Bei den Versicherern ging es für die Allianz-Aktie 3,7 Prozent nach unten, Munich Re büßten 2,6 Prozent ein. Die Commerzbank gab allerdings Entwarnung: Das gesamte Exposure der börsennotierten deutschen Versicherer bei griechischen Staatsanleihen belaufe sich gerade einmal auf 11 Millionen Euro - eine vernachlässigbare Summe.

   Stockpicking machte sich bei vielen zu Unrecht abverkauften Titeln bemerkbar: So wunderten und freuten sich Händler über ein Kursminus bei K+S von über 6 Prozent zur Eröffnung, obwohl das Übernahmeangebot von Potash zu 40 Euro im Raum hängt. K+S gingen letztlich mit einem Minus von 3,4 Prozent auf 36,36 Euro aus dem Handel.

   Der nächste Börsen-Aspirant - der Schmuckhändler Elumeo - will trotz allem diese Woche, also noch vor dem Griechenland-Referendum am Sonntag, den Gang auf das Börsenparkett wagen. Ado Properties zog hingegen die Reißleine. Der für diese Woche geplante Börsengang werde auf unbestimmte Zeit verschoben.

INDEX zuletzt +/- %

DAX 11.083,20 -3,56%
DAX-Future 11.087,50 -3,92%
XDAX 11.085,99 -3,91%
MDAX 19.806,99 -2,67%
TecDAX 1.647,79 -2,84%
SDAX 8.658,31 -1,39%

   DJG/mpt/cln

FRANKFURT (Dow Jones)

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01.07.2020Deutsche Bank ReduceKepler Cheuvreux
24.06.2020Deutsche Bank HaltenDZ BANK
24.06.2020Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.06.2020Deutsche Bank ReduceKepler Cheuvreux
19.06.2020Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
08.04.2020Deutsche Bank kaufenDZ BANK
28.06.2019Deutsche Bank kaufenDZ BANK
24.10.2018Deutsche Bank buyequinet AG
30.08.2018Deutsche Bank buyequinet AG
24.05.2018Deutsche Bank kaufenDZ BANK
24.06.2020Deutsche Bank HaltenDZ BANK
19.06.2020Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
17.06.2020Deutsche Bank NeutralUBS AG
16.06.2020Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
22.05.2020Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
01.07.2020Deutsche Bank ReduceKepler Cheuvreux
24.06.2020Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.06.2020Deutsche Bank ReduceKepler Cheuvreux
16.06.2020Deutsche Bank UnderweightBarclays Capital
27.05.2020Deutsche Bank UnderweightMorgan Stanley

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