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14.08.2019 21:55

Die neue Apple-Kreditkarte: Darauf sollten Kunden achten

Das verschweigt Apple: Die neue Apple-Kreditkarte: Darauf sollten Kunden achten | Nachricht | finanzen.net
Das verschweigt Apple
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Die ersten Kunden konnten sich bereits diese Woche für die Apple-Kreditkarte registrieren. Doch künftige Nutzer der Kreditkarte des iPhone-Herstellers sollten sich genauer informieren, um neben den groß angepriesenen Vorteilen zu erfahren, was sie noch über die Apple Card wissen sollten.
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• Die Kreditkarte des iKonzerns soll noch diesen Monat in den USA starten
• Apple Card bietet Nutzern ein Cahback-Programm
• Nutzer sollten auch Nachteile und Kleingedrucktes beachten

Apple gab bereits im März dieses Jahres einige Details zu seiner neuen Kreditkarte bekannt. Der iKonzern bringt seine Apple Card gemeinsam mit Goldman Sachs als MasterCard-Kreditkarte auf den Markt. Im Laufe des Monats solle die Karte, wie MarketWatch berichtet, in den USA in den Handel kommen.

Um sich für die Kreditkarte zu registrieren, müssen Kunden einfach ihre Daten angeben. Die Anmeldung erfolgt direkt über das iPhone - Voraussetzung ist die aktuellste iOS-Version. Die Anmeldedaten gehen zur Überprüfung an die Partnerbank Goldman Sachs und der Kunde kann, sollte der Anmeldevorgang erfolgreich sein, seine Kreditkarte mit Hilfe der Wallet App und Apple Pay direkt nutzen. Anschließend erhalten die Nutzer auch eine "echte" Karte, die mit dem iPhone aktiviert werden kann.

Vorteile der Apple-Kreditkarte

Apple wirbt damit, dass Kunden mit der Apple-Kreditkarte einige Vorteile haben, wie zum Beispiel das Cashback-Programm. Nutzer der Apple Card sollen zwischen ein und drei Prozent Cashback auf ihre Käufe erhalten. Die Cashback-Vergütung könne täglich in der Apple Cash App eingesehen werden. Zudem habe Apple weitere Features in die Wallet App integriert, mit denen Nutzer ihre Ausgaben besser überwachen oder Anpassungen vornehmen können.

Trotz allen Vorteilen, die Apple an seiner Kreditkarte anpreist, sollten sich Interessenten auch einmal mit den Nachteilen und dem Kleingedruckten beschäftigen.

Kunden sollen mobil bezahlen

Es ist ein offenes Geheimnis: Obwohl Apple seinen Kunden auch eine physische Kreditkarte gibt, will der iKonzern sein Geschäft mit mobilen Zahlungen stärken und setzt darauf, dass Kunden eher mit dem Smartphone, als mit der "richtigen" Karte zahlen. Denn bisher komme Apple Pay, laut MarketWatch, gerade einmal auf 32 Millionen Nutzer und liege damit weit hinter PayPal und nur knapp vor Walmart Pay oder der Starbucks App. Die Apple-Kreditkarte könnte nun ein Wendepunkt für den Konzern sein.

Wie steht es um den Datenschutz?

Ein Aspekt den Apple hervorhebt ist zudem die Privatsphäre. Der iPhone-Hersteller wirbt damit, dass auf seiner Karte keine Kreditkartennummer steht, um vor Kreditkartenbetrug zu schützen. Zudem habe Apple erklärt, dass Goldman Sachs die Daten der Kreditkartennutzer weder für werbliche Zwecke nutze, noch an Dritte weitergeben würde. Für ihre eigenen Zwecke darf die Bank die Kundendaten allerdings nutzen. Daher wird befürchtet, dass Goldman Sachs Apple-Kreditkartennutzern unter anderem personalisierte Kreditangebote machen könnte. Um das Ganze etwas weiter zu spinnen, könnten Apple und Goldman Sachs, dank Nutzerdaten zum Kaufverhalten, Kunden bei einer größeren Anschaffung zum Beispiel auch direkt beim Bezahlprozess ein Ratendarlehen anbieten.

Kundenservice könnte zum Problem werden

Experten sehen ebenfalls Probleme, die hinsichtlich des Kundenservices auf Nutzer zukommen könnten. Apple habe bereits gezeigt, dass das Unternehmen schnell auf Probleme reagieren und Abhilfe schaffen könne. Doch Goldman Sachs bringt seine erste Kreditkarte heraus. Dieser Bereich ist somit noch Neuland. Odysseas Papadimitriou, CEO von WalletHub, meint gegenüber MarketWatch das Produkt habe "das Potenzial eine Menge Kunden sehr schnell anzulocken", aber er sei sich nicht sicher, ob Goldman "imstande ist die Kundenservice-Nachfrage zu bewältigen."

Wie niedrig sind die Zinsen wirklich?

Apple erklärte auf seiner Website, dass es Ziel des Unternehmens sei "Zinssätze, die zu den niedrigsten in der Branche gehören", anzubieten. Beim genaueren Hinsehen stehe im Kleingedruckten allerdings eine Spanne von 12,99 Prozent bis 23,99 Prozent für den effektiven Jahreszins, je nach Kreditwürdigkeit. Der durchschnittliche effektive Jahreszins liege in den USA, laut CreditCards.com, derzeit bei 17,80 Prozent. So könnte es passieren, dass Kunden mit schlechter Bonität höhere Zinsen als anderswo zahlen müssen.

Experten betrachten zudem kritisch, dass Apple als großes Ziel vor Augen haben könnte Visa und MasterCard einmal zu ersetzen. Mit Vorsicht zu genießen sei außerdem, dass Kreditkartennutzer täglich ihr Cash Back einsehen können. Diese Rückvergütung könnte als zusätzlicher Anreiz dienen, mehr einzukaufen.

Zwar können andere Banken ihren Kunden teils ähnliche oder sogar bessere Konditionen bieten, doch für Apple-Anhänger, die mit iPhone, MacBook und weiterer Technik des iKonzerns ausgestattet sind, dürfte die Kreditkarte dennoch interessant sein. Ob und wann die Apple Card auch außerhalb der USA erscheinen wird, ist bisher noch unklar.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Justin Sullivan/Getty Images, Songquan Deng / Shutterstock.com

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