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13.08.2019 20:23
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Apple-Analyst Kuo: Handelsstreit wird die iPhone-Preise nicht in die Höhe treiben

Keine negativen Auswirkungen: Apple-Analyst Kuo: Handelsstreit wird die iPhone-Preise nicht in die Höhe treiben | Nachricht | finanzen.net
Keine negativen Auswirkungen
Der Handelsstreit zwischen China und den USA schaukelt sich erneut hoch - eine weitere Strafzollerhebung steht im Raum. Doch einer der weltweit führenden Apple-Analysten geht nicht davon aus, dass Kunden das zu spüren bekommen.
• Sorgen um die Preise von Apples Hardwareprodukten
• Kuo: Apple hat sich vorbereitet
• Zukünftig mehr Produktion in den USA

Ming-Chi Kuo, der für TF International Securities tätig ist, äußerte sich kürzlich in einer Notiz zu den kursierenden Sorgen um steigende Preise bei Apple, als Folge des sino-amerikanischen Handelsstreits.

Werden iPhone, MacBook und Co. teurer?

"Der Markt ist besorgt, dass die Preise für die wichtigsten Hardwareprodukte von Apple für den US-amerikanischen Markt […] steigen und sich negativ auf die Auslieferungsprognosen auswirken werden", erklärt Kuo. Hintergrund für diese Befürchtung ist der schwelende Handelsstreit, der scheinbar einfach kein Ende finden will. Wenn Apple im Zuge der von Donald Trump angekündigten 300 Milliarden-Zölle höhere Importkosten zahlen muss, könnte Apple dies theoretisch auf die Verkaufspreise von iPhone, MacBook, Apple Watch und Co. umwälzen. Doch dazu wird es nicht kommen, ist sich der Analyst sicher.

Hat sich Apple vorbereitet?

Dass sich die Hardware-Preise bei Apple erhöhen werden, hält Kuo für unwahrscheinlich. Er gehe davon aus, dass der iKonzern "die entsprechenden Vorbereitungen getroffen hat". Wie der Apple-Kenner in seiner Notiz vermutet, dürfte Apple dementsprechend "mittelfristig den größten Teil der zollbedingten Mehrkosten übernehmen". Insofern sollten sich die Auslieferungsprognosen nicht verändern. Allerdings wäre durch die Absorption der Mehrkosten damit zu rechnen, dass das Ergebnis des iKonzerns kurzfristig darunter leiden wird und der Gewinn sinkt. Positiv daran wäre, dass sich Apples Markenimage halten oder sogar verbessern würde, so Kuo.

Die negativen Auswirkungen des Handelsstreites seien nicht allzu schwerwiegend und nur vorübergehend. Einerseits wird der zunehmende Gewinn aus der Servicesparte ausgleichend wirken, andererseits dürfte Apple seine Produktion vermehrt aus China auslagern, um den erhöhten Kosten bei Verkäufen auf dem Heimatmarkt entgegenzuwirken. Apple-Analyst Kuo zeigt sich optimistisch: "Wir glauben, dass Apples nicht-chinesische Produktionsstandorte nach zwei Jahren den größten Teil der Nachfrage auf dem US-amerikanischen Markt befriedigen kann".

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: catwalker / Shutterstock.com, WaitForLight / Shutterstock.com

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29.07.2019Apple buyUBS AG
29.07.2019Apple overweightJP Morgan Chase & Co.
13.08.2019Apple NeutralCredit Suisse Group
08.08.2019Apple Equal weightBarclays Capital
02.08.2019Apple NeutralGoldman Sachs Group Inc.
01.08.2019Apple market-performBernstein Research
31.07.2019Apple NeutralCredit Suisse Group
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