Commerzbank-Portfolio: Diese US-Aktien gehörten im vierten Quartal 2025 zu den größten Positionen
24.02.26 22:57 Uhr
Im vierten Quartal 2025 hat die Commerzbank einige Änderungen an ihren US-Beteiligungen vorgenommen. Diese Aktien schafften es im Depot nun unter die Top Ten.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) verpflichtet institutionelle Anleger dazu, ihre Investitionen quartalsweise offenzulegen, sofern das verwaltete Vermögen 100 Millionen US-Dollar übersteigt. Auch die Commerzbank erfüllt mit ihrem US-Depot diese Anforderung und legte daher Anfang Februar 2025 vorschriftsmäßig ihre US-Aktieninvestments des vierten Quartals 2025 offen. Dabei zeigen sich einige Anpassungen bei den Top-Ten-Beteiligungen - selbst die Nummer eins im Depot blieb nicht verschont.
Das folgende Ranking präsentiert die zehn größten US-Aktienbeteiligungen der Commerzbank zum Stichtag 31. Dezember 2025, sortiert nach ihrem jeweiligen prozentualen Anteil am Gesamtdepot.
Die US-Börsenaufsicht SEC schreibt vor, dass institutionelle Anleger ihre Aktienbeteiligungen vierteljährlich offenlegen müssen, sofern deren Gesamtwert 100 Millionen US-Dollar übersteigt. Die Commerzbank hat entsprechend dieser SEC-Vorschriften ihre US-Beteiligungen des vergangenen Jahresviertels offengelegt. Das gesamte US-Depot der Bank hatte im vierten Quartal 2025 einen Wert von rund 4,91 Milliarden US-Dollar - etwas mehr als noch im Vorquartal. Im folgenden Ranking sind die Top Ten der größten US-Positionen aufgeführt, die sich zum Stichtag am 31. Dezember 2025 im Depot der Bank befanden. Sortiert sind die Investments nach ihrem prozentualen Anteil am gesamten Depot.
Quelle: sec.gov, Bild: Frank Gaertner / Shutterstock.com
Platz 10: NVIDIA
Der Tech-Gigant NVIDIA ist im vergangenen Jahresviertel im Commerzbank-Depot deutlich nach unten gerutscht und liegt nun nur noch auf Platz zehn (Vorjahr: Platz sechs). Das dürfte auch daran liegen, dass das deutsche Finanzhaus beim KI-Platzhirsch Kasse gemacht und 65.435 Aktien verkauft hat. Zum Strichtag am 31. Dezember hielt die Commerzbank somit noch insgesamt 831.141 Papiere des Tech-Riesen. Mit einem Gesamtwert von rund 155,01 Millionen US-Dollar zum Quartalsende machte NVIDIA somit noch 3,15 Prozent des gesamten Depots aus.
Vom zehnten auf den neunten Platz nach oben ging es hingegen für Coca-Cola: Hier hat die Commerzbank 147.094 Aktien zugekauft. Zum Ende des Quartals hielt die Bank damit 2.220.868 Papiere des Softdrink-Herstellers im Gesamtwert von rund 155,26 Millionen US-Dollar. Damit ergab sich ein Portfolio-Anteil von 3,16 Prozent.
Unverändert auf dem achten Platz im Commerzbank-Depot liegt die Beteiligung an der US-Bank JPMorgan. Die Commerzbank hat ihre Anteile am Branchenkollegen im vierten Quartal 2025 allerdings ein wenig reduziert - verkauft wurden 6.621 Anteilsscheine. Zum Ende des Quartals hielt das deutsche Bankhaus damit noch 486.779 JPMorgan-Papiere im Wert von rund 156,85 Millionen US-Dollar. Die Beiteiligung machte somit zum Stichtag 3,19 Prozent am gesamten Portfolios aus.
Nachdem Visa im dritten Quartal 2025 noch den fünften Platz im Ranking belegte, reichte es im vierten Jahresviertel nur noch für Rang sieben - obwohl die Commerzbank ihre Beteiligung am Kreditkartenkonzern im Berichtszeitraum um 5.398 Aktien vergrößert hat. Zum Stichtag besaß die Bank somit insgesamt 501.893 Visa-Aktien im Gesamtwert von rund 176,02 Millionen US-Dollar. Das entsprach einem Anteil von 3,58 Prozent am gesamten Depot.
Quelle: sec.gov, Bild: Olga Kolos / Shutterstock.com
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Platz 6: Cisco Systems
Neu in den Top Ten - und direkt auf Platz sechs - ist die Beteiligung am IT-Konzern Cisco. Hier griff die Commerzbank im vierten Quartal 2025 kräftig zu und erweiterte ihr Investment um satte 48,38 Prozent, bzw. 767.774 weitere Cisco-Aktien auf insgesamt 2.354.648 Anteilsscheine. Das gesamte Aktienpaket hatte zum Stichtag einen Wert von rund 181,38 Millionen US-Dollar und machte damit 3,69 Prozent des gesamten Portfolios aus.
Zugeschlagen hat die Commerzbank im vierten Quartal auch bei ihrem Johnson & Johnson-Investment: Gekauft wurden 32.641 weitere Aktien des US-Pharmaunternehmens. Die nun 889.390 Johnson & Johnson-Papiere im Commerzbank-Depot waren zum Stichtag rund 184,06 Millionen US-Dollar wert, was einem Depotanteil von 3,75 Prozent entsprach. Damit ging es für die Beteiligung von Rang sieben im Vorquartal hoch auf Platz fünf.
Quelle: sec.gov, Bild: Gil C / Shutterstock.com
Platz 4: IBM
Vom Platz neun auf Platz vier aufgestiegen ist im vergangenen Quartal die Beteiligung am IT-Unternehmen IBM. Hier legte sich die Commerzbank 102.877 weitere Aktien zu und vergrößerte das Investment damit auf insgesamt 646.619 Papiere. Diese hatten zum Stichtag am 31. Dezember 2025 einen Gesamtwert von rund 191,54 Millionen US-Dollar und machten somit 3,90 Prozent am gesamten Depot aus.
Quelle: sec.gov, Bild: Tomasz Bidermann / Shutterstock.com
Platz 3: Apple
Die Bronzemedaille verteidigen konnte im vierten Quartal 2025 Apple, obwohl die Commerzbank ihre Beteiligung am iKonzern um 75.859 Anteilsscheine auf 1.029.804 Aktien reduzierte. Zum Stichtag kam die Apple-Beteiligung allerdings trotzdem auf einen Gesamtwert von rund 279,96 Millionen US-Dollar - nur etwas weniger als im Vorquartal - und machte somit 5,70 Prozent des gesamten Depots aus.
Quelle: sec.gov, Bild: 1000 Words / Shutterstock.com
Platz 2: Microsoft
Unverändert zum Vorquartal auf dem zweiten Platz im Commerzbank-Depot liegt Microsoft. Auch hier setzte die Bank im vierten Quartal 2025 allerdings den Rotstift an und trennte sich von 50.196 Anteilscheinen des US-Giganten. Zum Stichtag verblieben somit noch 633.851 Microsoft-Aktien in ihrem Portfolio. Mit einem Gesamtwert von rund 306,54 Millionen US-Dollar entsprach das einem Depot-Anteil von 6,24 Prozent.
Quelle: sec.gov, Bild: James M. Phelps, Jr / Shutterstock.com
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Platz 1: Alphabet A
Die A-Aktien von Alphabet konnten sich im vierten Quartal 2025 erneut den ersten Platz ergattern, obwohl die Commerzbank ihre Beteiligung an der Google-Mutter im Berichtszeitraum um rund ein Drittel bzw. 492.692 Anteilsscheine reduziert hat. Zum Quartalsende hielt die Bank damit noch 984.283 Alphabet-Aktien im Wert von rund 308,08 Millionen US-Dollar. Am Gesamtdepot machten diese mit 6,27 Prozent aber dennoch weiterhin den größten Anteil aus.
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