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aktualisiert: 07.03.2019 22:03
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DAX schließt im Minus -- US-Börsen verlieren -- EZB: Leitzins unverändert -- Conti: Trotz Umsatzrückgang mehr Dividende -- Dialog-Aktie nach Zukauf unter Druck -- HUGO BOSS, Axel Springer im Fokus

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Vonovia verdient mehr. Deutsche Post erreicht Gewinnziel. Merck hält Dividende stabil. ProSieben senkt Dividende. Hannover Rück erhöht Dividende. BMW steigt offenbar spätestens 2025 beim FC Bayern München ein. US-Notenbank: Shutdown führte teilweise zu Verlangsamung. Huawei verklagt US-Regierung wegen Spionagevorwürfen.

Marktentwicklung


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An den deutschen Aktienmärkten dominierten im Donnerstagshandel erneut Abgaben.

Der DAX verlor bereits zum Börsenstart. Für einen Angriff auf die Gewinnzone fehlte dem Leitindex im Handel der Schwung. Im Anschluss an den EZB-Entscheid am Mittag konnte er zwar kurzzeitig zulegen, nachdem Wachstums- und Inflationsprognosen deutlich gesenkt wurden, fiel der DAX allerdings wieder zurück und gab letztendlich 0,60 Prozent auf 11.517,80 Punkte ab. Der TecDAX war ebenfalls schwächer in den Handel gestartet und notierte weiter mit roten Vorzeichen. Zu Handelsende blieb ein Minus von 0,70 Prozent bei 2.624,87 Zählern an der Kurstafel stehen.

"Die Partystimmung an den Börsen ist erst einmal vorbei", sagte Portfoliomanager Thomas Altmann bei QC-Partners. Sowohl aus den USA als auch aus Asien kamen schwache Börsenvorgaben. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte am Vorabend von einer Abschwächung der Konjunktur in den USA gesprochen, zuvor hatte die OECD mit teilweise kräftig gesenkten Prognosen wieder Konjunktursorgen geschürt.

Bewegung kam am Donnerstag zunehmend auch von Unternehmensseite: Eine wahre Bilanzflut überrollte den heimischen Aktienmarkt.

Am Nachmittag richtete sich das Hauptaugenmerk der Anleger auf die Europäische Zentralbank. Die Währungshüter halten an ihrer Geldpolitik fest und lassen den Leitzins unverändert.

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Europas Börsen zeigten sich am Donnerstag im roten Gewand.

Der EuroSTOXX 50 gab zum Start leicht nach. Auch im weiteren Verlauf dominierten zunächst rote Vorzeichen, bevor der EuroSTOXX am Mittag im Anschluss an die EZB-Sitzung den Sprung in die Gewinnzone schaffte. Im weiteren Verlauf fiel er jedoch wieder in die Verlustzone zurück und beendete den Donnerstagshandel somit 0,49 Prozent tiefer bei 3.308,23 Punkten.

Wirtschaftssorgen trieben auch die europäischen Anleger am Donnerstag um. Die Nachricht, dass der Leitzins wie erwartet nicht angepasst wird, lieferte zunächst positive Handelsimpulse. Die EZB beließ nicht nur den Leitzins auf seinem Rekordtief, sondern betonte zudem, dass die Zinsen mindestens in diesem Jahr noch unangetastet bleiben werden. Die Wachstumsprognosen wurden daneben deutlich gesenkt, was die Kurse wieder auf Talfahrt schickte.

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Am Donnerstag präsentierten sich die US-Börsen in Rot.

Der Dow Jones weitere seine Verluste nach schwachem Start aus und ging mit einem Abschlag von 0,79 Prozent bei 25.471,74 Punkten aus dem Handel. Der Techwerteindex NASDAQ Composite verabschiedete sich ebenfalls mit Verlusten und ging 1,13 Prozent schwächer bei 7.421,46 Indexpunkten in den Feierabend.

Am Donnerstag nahmen die Aktienmärkte Fahrt nach unten auf. "Der Dow-Jones-Index hatte einen fürchterlichen Start in den März, diese Entwicklung dürfte sich heute fortsetzen (...)", sagt Analyst Connor Campbell von Spreadex. Händler suchten nach frischen Impulsen, nachdem es zuletzt im US-chinesischen Handelskonflikt keine Neuigkeiten gegeben hat. Auch der Konjunkturbericht "Beige Book" der US-Notenbank lieferte keine Impulse. Moderates Wachstum stand partiellen Verlangsamungen durch den Regierungsstillstand in Dezember und Januar gegenüber.

Die Nachricht, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen weiterhin auf ihrem Rekordtief halten will, konnte keinen Auftrieb verleihen. Denn Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum, die durch die gesenkten Wachstumsprognosen der EZB verstärkt wurden, belasteten.

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Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich im Donnerstagshandel uneinheitlich. Schwache Vorgaben aus den USA belasteten die Märkte in Fernost.

Der wichtigste japanische Index Nikkei 225 setzte seine schwache Vortagesentwicklung am Donnerstag fort und verlor 0,65 Prozent auf 21.456,01 Indexpunkte. Erneut waren es schwache Autoaktien, die den Gesamtmarkt belasteten - den siebten Tage in Folge gaben die Branchenvertreter nach. Auch der wieder festere Yen verstärkte den Abwärtstrend.

Auch die Anleger auf dem chinesischen Festland ließen sich zunächst anstecken, im späten Verlauf schaffte der Shanghai Composite aber ein kleines Plus von 0,14 Prozent auf 3.106,42 Zähler. Verluste wurden unterdessen aus Hongkong gemeldet, wo der Hang Seng am Donnerstag 0,89 Prozent auf 28.779,45 Indexpunkte verlor.

Tendenziell stimmungsdämpfend wirkte die von Huawei-Konzern eingereichte Klage gegen die Vereinigten Staaten. Der Konzern will gegen seine Ausgrenzung des Telekominfrastrukturexperten von staatlichen Aufträgen vorgehen, die USA stellt das Unternehmen unterdessen unter Spionageverdacht. Auch dass es noch immer keine Einigung im Handelsstreit gibt, drückte die Stimmung, nachdem zuletzt Optimismus vorgeherrscht hatte, dass hier eine Einigung kurz bevorsteht.

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