aktualisiert: 18.06.2018 22:02
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DAX schließt mit kräftigem Abschlag -- Wall Street: Handelsstreit belastet -- Audi-Chef überraschend festgenommen -- thyssenkrupp-AR-Chef und Hedgefonds treffen sich -- OPEC, adidas, EVOTEC im Fokus

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Google startet neuen YouTube-Musikdienst auch in Deutschland. Elliott erhöht Anteil an GEA. Delivery Hero-Aktie auf Rekordhoch: Der fulminante Börsenaufstieg von 'Essen auf Rädern'. innogy greift auf US-Solarmarkt an. Nexans-Aktie sehr schwach - Goldman Sachs setzt Bewertung aus.

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Der deutsche Aktienmarkt verbuchte zum Wochenstart deutliche Verluste.

Der DAX startete am Montag mit einem Abschlag in die neue Woche und fiel dabei wieder unter die 13.000-Punkte-Marke. Auch im weiteren Verlauf verlor der deutsche Leitindex deutlich und schloss von 1,36 Prozent niedriger bei 12.834,11 Punkten. Auch der TecDAX eröffnete leichter und zeigte sich im Handelsverlauf mit Abschlägen. Am Ende wies er einen Verlust von 0,50 Prozent auf 2.849,37 Zähler aus.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China belastete weiterhin die deutschen Börsen. Daneben drückte der Streit um die Flüchtlingspolitik zwischen CDU und CSU auf die Anlegerstimmung. Im schlimmsten Fall könnte die Regierung sogar platzen.

Im Abgasskandal um den Autohersteller Audi gab es am Montagvormittag überraschende Entwicklungen: Der Audi-Chef wurde festgenommen und die Haftprüfung läuft.

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Die europäischen Märkte präsentierten sich am Montag mit kräftigen Verlusten.

Der EuroSTOXX 50 verbuchte zum Börsenstart ein kleines Minus. Im weiteren Handelsverlauf bauten die europäischen Märkte die Verluste deutlich aus. Am Ende stand ein Abschlag von 1,09 Prozent bei 3.466,65 Indexpunkten.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China hat sich verschärft. Donald Trump hatte am Freitag gegen China Strafzölle auf Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar genehmigt. Deshalb nahmen viele Anleger am Montag Gewinne mit.

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Die Wall Street hat den Montagshandel uneinheitlich beendet.

Der Dow Jones eröffnete am Montag 0,6 Prozent tiefer bei 24.944,28 Punkten verblieb auch im Handelsverlauf in der Verlustzone. Am Ende belief sich der Abschlag auf 0,41 Prozent - das Börsenbarometer ging bei 24.988,02 Punkten in den Feierabend. Auch der NASDAQ Composite war zunächst schwach gestartet, konnte sich zum Handelsende aber in die Gewinnzone retten und schloss mit einem marginalen Plus von 0,01 Prozent bei 7.747,03 Punkten.

Die Spirale aus Strafzöllen und Gegenzöllen dreht sich zusehends schneller, denn die USA und China geben sich im drohenden Handelskrieg unnachgiebig. Nach gegenseitig verhängten Strafzöllen in Milliardenhöhe rüsten sich die beiden größten Volkswirtschaften der Welt für den Start zusätzlicher Einfuhrabgaben auf hunderte Produkte ab Anfang Juli. Experten befürchten ernsthafte Konsequenzen für die Weltwirtschaft, sollten die gegenseitigen Handelsbarrieren weiter hochgeschraubt werden.

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Der japanische Aktienmarkt gab am Montag nach. In Shanghai und Hongkong fand aufgrund des "Drachenbootfests" am Montag kein Handel statt.

Der Nikkei 225 verließ den Montagshandel mit Abschlägen von 0,74 Prozent bei 22,683.38 Zählern.

Die jüngsten Daten der japanischen Handelsbilanz standen hier im Fokus. Im Mai hatte Japan verstärkt Flugzeuge und Triebwerke aus den USA importiert und deswegen das erste Handelsdefizit seit drei Monaten verzeichnet.

Während der Shanghai Composite am Freitag bis Handelsschluss um 0,73 Prozent auf 3.021,90 Indexpunkte abgab, verlor der Hang Seng in Hongkong 0,43 Prozent auf 30.309,49 Zähler. Aufgrund des "Drachenbootfests" fand am Montag in Shanghai und Hongkong kein Handel statt.

Die Aktienmärkte in Ostasien reagierten zu Beginn der neuen Handelswoche mit kräftigen Abgaben auf die jüngsten Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China. Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump nach Handelsende in Asien Zölle auf chinesische Waren im Wert von rund 50 Milliarden US-Dollar genehmigt. Peking antwortete prompt: China werde Zölle im gleichen Umfang auf US-Importe verhängen, teilte das Handelsministerium mit.

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