MARKT USA/Wall Street dürfte sich stabilisieren
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Die US-Börsen dürften kaum verändert in den Mittwochshandel starten und sich somit nach dem Rücksetzer vom Dienstag erst einmal stabilisieren. Ein Ausverkauf im Softwaresektor hatte vor allem die technologielastigen Nasdaq-Indizes nach unten gezogen. Ursächlich waren Befürchtungen, dass eine neue Analyse-Software des KI-Unternehmens Anthropic zu einer ernsthaften Konkurrenz im Bereich Datenanalyse werden könnte. Aktien der Anbieter von Daten oder Datenanalyse gerieten heftig unter Druck und rissen auch die Aktien von Software-Unternehmen im weiteren Sinne mit nach unten.
Am Mittwoch muss der Markt wichtige Konjunkturdaten und eine weitere Serie an Unternehmenszahlen verarbeiten. Konjunkturseitig wird der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar veröffentlicht, der stark beachtet werden dürfte, zumal die für Freitag geplante Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichts aufgrund des - inzwischen beigelegten - Haushaltsstreits in den USA abgesagt wurde. Daneben stehen Einkaufsmanagerindizes für den Servicesektor von S&P Global sowie ISM auf der Agenda.
Geschäftszahlen werden vorbörslich unter anderem Abbvie und Uber vorlegen. Nach Handelsschluss folgen Qualcomm und die Google-Mutter Alphabet.
Die Aktien von AMD fallen vorbörslich um 7 Prozent. Der Chipkonzern hatte am Dienstag nach der Schlussglocke überraschend starke Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt. Auch die Umsatzprognose für das laufende Jahr übertraf den Analystenkonsens. Beobachter vermuten Gewinnmitnahmen hinter dem vorbörslichen Kursminus. Die Aktien des Konkurrenten Nvidia tendieren knapp behauptet.
Am Anleihemarkt geben die Kurse leicht nach. Im Gegenzug steigt die Zehnjahresrendite um gut einen halben Basispunkt auf 4,28 Prozent. Der Dollar tendiert derweil gut behauptet. Die Edelmetallpreise setzen ihre Erholung fort. Mit dem Goldpreis geht es um 2,3 Prozent auf 5.059 Dollar je Feinunze nach oben. Silber verteuert sich um 5,5 Prozent. Die Ölpreise zeigen sich fester, unterstützt von den Spannungen zwischen den USA und dem Iran.
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DJG/cln/hab
(END) Dow Jones Newswires
February 04, 2026 05:49 ET (10:49 GMT)
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