thyssenkrupp-Aktie im Plus: Materials Services könnte noch 2026 verselbstständigt werden

thyssenkrupp könnte sein Werkstoffhandelsgeschäft Materials Services nach einem Bericht von Reuters noch in diesem Jahr verselbstständigen.
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Möglich sei unter anderem eine Abspaltung, ein Börsengang oder ein Verkauf, zitiert die Nachrichtenagentur drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Geprüft werde auch die Änderung der Rechtsform von Material Services in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). So könnte der Mutterkonzern bei einem Teilverkauf die Kontrolle über das Geschäft behalten. Bereits im Herbst sei ein Börsengang denkbar, sagte ein Insider, sofern die Sparte ihre Performance verbessere.
"Wir sind zuversichtlich, dass Materials Services erfolgreich an den Kapitalmarkt gebracht werden kann - auch in einem herausfordernden Umfeld", kommentierte ein Sprecher von thyssenkrupp die Informationen. Wann dies genau geschehe, mache man wie bei jeder geplanten Transaktion auch vom Marktumfeld abhängig. Klar sei, dass der Konzern eine Verselbstständigung der Sparte anstrebe. "In welcher Struktur dies geschehen kann, werden wir sorgfältig prüfen", so der Sprecher.
Der Markt im Werkstoffhandel biete Potenzial für Konsolidierung, fügte er hinzu. Dies begreife man als Chance für Materials Services. Die Strukturanpassungen seien abgeschlossen, mit einer deutlich verbesserten Kostenbasis sei Material Services gut im Markt aufgestellt. Für den Wettbewerber Klöckner & Co hat Worthington Steel ein Übernahmeangebot in Höhe von 2,4 Milliarden Dollar vorgelegt.
thyssenkrupp-CEO Miguel Lopez will den Ruhrkonzern in eine Finanzholding mit eigenständig operierenden Gesellschaften umbauen. TKMS und Nucera sind bereits an die Börse gebracht worden, mit dem indischen Stahlkonzern Jindal Steel International wird über einen Verkauf der Stahlsparte Steel Europe verhandelt.
Die thyssenkrupp-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 3,36 Prozent fester bei 11,09 Euro.
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Bildquellen: thyssenkrupp AG
